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Seite 3 für „Neuropathier“
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Schulmedizin
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Dysautonomie (G90) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Dysautonomie bezeichnet Störungen der autonomen Regulation von Kreislauf, Thermoregulation, Gastro‑Intestinaltrakt und anderen viszeralen Funktionen. Sie kann primär (z. B. bei multipler Systematrophie) oder sekundär im Kontext anderer …
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Mononeuropathia multiplex Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Mononeuritis multiplex (MNM) bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von mononeuropathischen Läsionen an mindestens zwei nicht zusammenhängenden Nerven oder Nervenplexen. Epidemiologisch ist die Prävalenz schwer zu bestimmen, da MNM häufig …
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Einklemmung (G93.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Einklemmung bezeichnet das mechanische Kompressionssyndrom eines peripheren Nerven im Unterschenkel, insbesondere des Nervus peronaeus communis oder des Nervus tibialis. Die Prävalenz wird in der Literatur als selten bis moderat …
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Diplopie (H53.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Diplopie bezeichnet das gleichzeitige Auftreten zweier verschiedener Bildwahrnehmungen eines einzigen Objekts, die sich nicht zu einem einheitlichen Sinnbild vereinigen lassen. Sie ist ein häufiges neuro‑ophthalmologisches Symptom und kann …
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Farbenfehlsichtigkeit (H53.5) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Farbenfehlsichtigkeit bezeichnet eine Störung der Farberkennung, bei der die Fähigkeit, unterschiedliche Wellenlängen des Lichts zu differenzieren, beeinträchtigt ist. Sie kann angeboren oder erworben sein; die vorliegenden Quellen …
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Ulcus cruris venosum Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Ulcus cruris venosum ist eine chronische, venöse Beinulkus‑Form, die vor allem bei Patienten mit langjähriger Veneninsuffizienz auftritt. Epidemiologisch liegt die Prävalenz in der älteren Bevölkerung bei mehreren Prozent, wobei ein …
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Ulcus cruris venosum Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Ulcus cruris venosum ist ein chronisches, venös bedingtes Beinulkus, das überwiegend im Unterschenkelbereich auftritt. Es entsteht durch anhaltenden venösen Rückfluss und erhöhten hydrostatischen Druck, was zu einer lokalen …
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Unguis incarnatus Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (L60.0)
Der Unguis incarnatus, umgangssprachlich eingewachsene Zehennagel, ist eine häufige podologische Erkrankung, die vor allem an den Großzehen auftritt. Epidemiologisch zeigen aktuelle Studien aus dem ambulanten Bereich, dass insbesondere …
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Hammerzehe (M20.4) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die Hammerzehe (medizinisch: Hallux valgus interphalangeus bzw. digitaler Hallux flexus) ist eine deformierende Fehlstellung der proximalen Interphalangealgelenke der Zehen, bei der die Zehen nach unten und nach vorne gebogen werden. Sie …
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Fallfuß (Plattfuß) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 M21.3)
Der Fallfuß (Pes equinus) ist eine pathologische Plantarflexion des Fußes, die häufig im Kontext einer peripheren Nervenparese, insbesondere der Musculus peroneus longus, auftritt. Epidemiologisch wird er vor allem bei Patienten mit …
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Plattfuß (M21.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Plattfuß (Pes planus) bezeichnet eine Fehlstellung des Fußes mit einer verminderten oder fehlenden medialen Längsgewölbeausprägung, häufig verbunden mit einer nach innen gerichteten Talusposition und einer Überpronation im Gang. …
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Vaskulitis (ICD‑10 M30) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Orthopädie
Vaskulitis bezeichnet eine heterogene Gruppe entzündlicher Gefäßerkrankungen, die sämtliche Gefäßgrößen von Kapillaren bis zu großen Arterien betreffen können. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich, variiert jedoch …
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Polymyositis (M33.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard
Polymyositis ist eine idiopathische entzündliche Myopathie, die primär die Skelettmuskulatur betrifft und zu proximaler Muskelschwäche führt. Sie gehört zusammen mit Dermatomyositis zu den klassischen inflammatorischen Myopathien. Die …
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Ischialgie (M54.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet einen Schmerz im Verlauf des Ischiasnervs, der von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß bis in die hintere Extremität ausstrahlt. Sie ist häufig eine Folge einer lumbalen Nervenwurzelreizung oder -kompression und …
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Beinkrampf (M62.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Beinkrampf (medizinisch: nächtlicher Muskelkrampf der unteren Extremität) bezeichnet ein plötzliches, stark schmerzhaftes Zusammenziehen des Musculus gastrocnemius oder anderer Unterschenkelmuskeln, das typischerweise im Ruhezustand und …
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Ganglion (M67.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ganglien sind periphere Nervenzellkörperansammlungen, die als Schaltstellen im autonomen und sensorischen Nervensystem fungieren. Sie können sowohl primär durch autoimmune Prozesse (autoimmune autonome Ganglionopathie) als auch sekundär …
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Neuralgie (M79.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Neuralgien sind schmerzhafte, meist neuropathische Störungen, die durch Schädigung oder Reizung von Nerven entstehen. Die postzosterische Neuralgie (PZN) stellt nach einer Herpes‑Zoster-Infektion das häufigste klinische Bild dar und ist …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom (M89.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist ein chronisches Schmerz‑ und Funktionsstörungsspektrum, das nach einem Trauma oder einer Operation auftreten kann. Epidemiologisch wird es vorwiegend bei jüngeren bis mittelalten Erwachsenen …
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Syringomyelie bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Syringomyelie ist ein zystisches, meist spinales Krankheitsbild, bei dem sich eine oder mehrere Flüssigkeits‑gefüllte Kavitäten (Syrinx) im Rückenmark bilden. Sie kann primär idiopathisch auftreten oder sekundär nach Trauma, …
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Hammerzehe (Q66.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Die Hammerzehe (medizinisch: hammerförmige Zehenfehlstellung) bezeichnet eine dorsale Flexion des proximalen Interphalangealgelenks (PIP) in Kombination mit einer plantaren Extension des distalen Interphalangealgelenks (DIP). Sie tritt …
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β‑Mannosidose (Q77.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Die β‑Mannosidose ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Lysosomenerkrankung, die durch einen Defekt des Enzyms β‑Mannosidase (MANBA) verursacht wird. Der enzymatische Mangel führt zu einer pathologischen Akkumulation von …
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Sensibilitätsstörung (R20) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sensibilitätsstörungen umfassen ein breites Spektrum von Wahrnehmungsdefiziten des somatosensorischen Systems, die sich als Taubheit, Hypästhesie, Dysästhesien oder paresthetische Empfindungen äußern können. Sie treten in allen …
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Parästhesie (R20.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Parästhesie bezeichnet ein verändertes somatisches Empfinden ohne objektiv nachweisbare Schädigung des betroffenen Nervengewebes. Sie kann als Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Brennen auftreten und ist klinisch relevant, weil sie häufig als …
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Dysmetrie (ICD‑10 R27) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Dysmetrie bezeichnet die Unfähigkeit, zielgerichtete Bewegungen mit korrekter Amplitude auszuführen, sodass Überschießen oder Unterschreiten des Zieles entsteht. Sie ist ein klassisches Zeichen cerebellärer Störungen und findet sich bei …
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Bleivergiftung (T56.0) Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard in der Orthopädie
Bleivergiftung (Plumbismus) ist eine chronische oder akute Exposition gegenüber elementarem Blei, die zu einer systemischen Toxizität führt. In industriellen und umweltbedingten Kontexten bleibt die Erkrankung relevant, insbesondere bei …
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Quecksilbervergiftung Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (Orthopädie)
Quecksilbervergiftung bezeichnet die pathophysiologische Schädigung von Organen durch Aufnahme von elementarem, anorganischem oder organischem Quecksilber. In den geprüften Quellen wird vor allem seltene medikamentöse Quecksilberexposition …
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Arsenvergiftung (T57.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Orthopädie
Arsenvergiftung bezeichnet die akute oder chronische Exposition gegenüber anorganischem Arsen, das als hochtoxisches Umweltgift gilt. In industriellen Regionen und bei kontaminiertem Trinkwasser kommt es zu einer relevanten Krankheitslast, …
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Inflammatorische Myopathien (ICD‑10 G72.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Inflammatorische Myopathien (IIM) umfassen eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, die durch entzündliche Prozesse in der Skelettmuskulatur gekennzeichnet sind. Zu den wichtigsten Subformen zählen Dermatomyositis, Polymyositis …
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Pylorospasmus Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (K31.3)
Pylorospasmus bezeichnet eine funktionelle, häufig intermittierende Kontraktion des Pylorus, die zu einer transienten Obstruktion des Magenausgangs führt. Er tritt vor allem im Kontext von Gastroparese auf und kann sowohl idiopathisch als …
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Megaloblastische Anämie (ICD‑10 D51.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Megaloblastische Anämien sind durch eine gestörte DNA‑Synthese in hämatopoetischen Vorläuferzellen gekennzeichnet, was zu makrozytären, hypersegmentierten Neutrophilen und einer ineffektiven Erythropoese führt. Sie entstehen vorwiegend …
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