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Seite 4 für „Urin“
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Schulmedizin
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Tyrosinämie Typ I (E70.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tyrosinämie Typ I ist eine autosomal-rezessiv vererbte Störung des Tyrosinstoffwechsels, die durch einen Defekt im Enzym Fumarylacetoacetat-Hydrolase (FAH) verursacht wird. Die Erkrankung tritt weltweit selten auf; in Europa liegt die …
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Organoazidopathie (ICD‑10 E72) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Organoazidopathien gehören zu den seltenen erblichen Störungen des Energiestoffwechsels, bei denen die Katabolismuswege von organischen Säuren gestört sind und toxische Azide entstehen. Sie manifestieren sich überwiegend im Neugeborenen‑ …
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Aminosäuretransportdefekte (ICD‑10 E72.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Aminosäuretransportdefekte umfassen eine heterogene Gruppe von erblichen Stoffwechselstörungen, bei denen Mutationen in Genen für spezialisierte Transporter den intra‑ und extrazellulären Aminosäurehaushalt beeinträchtigen. Die Prävalenz …
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Sialolipidose (E75.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sialolipidose bezeichnet eine Gruppe von lysosomalen Speicherkrankheiten, bei denen es zu einer pathologischen Anreicherung von Sialyl‑Glykolipiden in den Zellen kommt. Die Störung ist selten und wird häufig im Rahmen von breiter gefassten …
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Galaktosialidose (E77.1) Evidenzbasierte Übersicht für das Fachpersonal
Galaktosialidose ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung, die durch einen Defekt des Galaktosialid‑Transporters (SLC35A2) gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird in europäischen Populationen auf etwa 1 : 100 000 …
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Porphyria variegata (E80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Porphyria variegata (auch als kutane Porphyrie oder Varietätenporphyrie bezeichnet) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Störung des Häm‑Biosynthesewegs, die durch eine partielle Enzymdefizienz der Uroporphyrinogen‑Dekarboxylase …
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Hypervolämie (E87.7) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypervolämie bezeichnet ein pathologisches Flüssigkeitsüberschussvolumen im intravasalen Raum, das zu einer erhöhten zentralvenösen Druckbelastung und potenziell zu Organschäden führt. Sie tritt häufig im Kontext von Herzinsuffizienz, …
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Cannabiskonsum (ICD‑10 F12.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Cannabiskonsum bezeichnet die inhalative, orale oder sublinguale Aufnahme von Cannabis‑spezifischen Phytocannabinoiden, insbesondere Δ⁹‑Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). In Deutschland steigt der Konsum in den letzten …
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Toxikomanie (F18.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet das pathologische Muster des wiederholten Konsums von psychoaktiven Substanzen trotz negativer physischer, psychischer und sozialer Konsequenzen. Historische Studien aus den 1960‑1970er Jahren belegen die Existenz …
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Toxikomanie (F19.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet die anhaltende, pathologische Nutzung von psychoaktiven Substanzen trotz negativer körperlicher, psychischer und sozialer Konsequenzen. Epidemiologisch zeigen aktuelle Analysen, dass Substanzgebrauchsstörungen in der …
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Hypertensive Krise (ICD‑10 I16.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine hypertensive Krise bezeichnet ein plötzliches, starkes Ansteigen des arteriellen Blutdrucks, das mit akuten Zielorganschäden einhergeht. Sie ist selten, aber klinisch von hoher Dringlichkeit, weil sie zu lebensbedrohlichen …
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Nierenvenenthrombose (ICD‑10 I82.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Nierenvenenthrombose (RVT) ist ein seltenes thrombotisches Ereignis, das die renale Venenversorgung beeinträchtigt und zu akuter oder chronischer Nierenschädigung führen kann. Epidemiologisch wird sie vorwiegend im Kontext von …
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Nephropathie mit dünner Basalmembran (ICD‑10 N05.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Thin-basement‑membrane Nephropathy (TBMN) ist eine genetisch bedingte glomeruläre Erkrankung, die durch eine verbreiterte, jedoch strukturell intakte Basalmembran der Glomeruli gekennzeichnet ist. Sie tritt vorwiegend bei jungen …
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Membranoproliferative Glomerulonephritis (MPGN) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Die membranoproliferative Glomerulonephritis (MPGN) ist eine heterogene Gruppe von primären glomerulären Erkrankungen, die durch ein charakteristisches Muster der glomerulären Basalmembran und mesangialen Proliferation gekennzeichnet ist. …
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Refluxnephropathie (N11.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR). Sie tritt vorwiegend im Kindesalter auf und kann zu chronischer Nierenerkrankung führen. Die Prävalenz von VUR liegt in …
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Refluxnephropathie (N13.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR), also dem retrograden Rückfluss von Urin aus der Blase in das Ureter‑ und Nierensystem. Historische Beobachtungen zeigen, dass …
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Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (N14.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (CIN) bezeichnet eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion nach intravasaler Verabreichung iodhaltiger Kontrastmittel, die nicht durch andere Ursachen erklärt werden kann. Die Inzidenz variiert …
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Papillennekrose Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (N17.2)
Papillennekrose bezeichnet das nekrotische Absterben der Nierenpapillen, ein pathologisches Phänomen, das zu lokaler Ischämie und potenziell zu tubulärer Obstruktion führen kann. Historisch wurde die Erkrankung in mehreren klinischen …
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Retrograde Ejakulation Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N53.1)
Retrograde Ejakulation (RE) bezeichnet das Phänomen, dass beim Orgasmus das Sperma nicht in die Harnröhre, sondern in die Blase zurückfließt. Die Störung ist häufig mit neurologischen oder medikamentösen Einflüssen assoziiert und kann zu …
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Vesikovaginale Fistel (ICD‑10 N82.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die vesikovaginale Fistel (VVF) ist eine pathologische Verbindung zwischen Harnblase und Vaginaltrakt, die zu unkontrolliertem Harnverlust über die Vagina führt. Sie entsteht überwiegend iatrogen nach gynäkologischen Eingriffen, seltener …
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Hämatokolpos Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 N89.7)
Hämatokolpos bezeichnet die Ansammlung von Blut in der Vagina, meist infolge einer ausbleibenden oder unvollständigen Öffnung des Gebärmutterhalses (z. B. bei imperforatem Hymen). Die Erkrankung ist selten und wird häufig im Jugendalter …
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Geburtskomplikationen (O60) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Geburtskomplikationen umfassen ein breites Spektrum von maternalen und neonatalen Ereignissen, die während der Geburt auftreten und zu akuten oder chronischen Morbiditäten führen können. Zu den schwerwiegendsten Komplikationen zählen …
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Rötelnembryofetopathie (P35.0) Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Die Rötelnembryofetopathie (Congenital Rubella Syndrome, CRS) bezeichnet das klinische Syndrom, das bei Neugeborenen nach einer intrauterinen Infektion mit dem Rubellavirus entsteht. Epidemiologisch ist die Häufigkeit stark von der …
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Neugeborenensepsis (ICD‑10 P36) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Neugeborenensepsis bezeichnet eine systemische Infektion bei Säuglingen in den ersten Lebenswochen, die mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergeht. Die Inzidenz variiert stark je nach Region und Risikofaktoren, liegt jedoch im …
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Nierenagenesie (Q60.2) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard für Fachpersonal
Nierenagenesie bezeichnet das angeborene Fehlen einer Niere, meist einseitig, und ist eine seltene Fehlbildung des Urogenitaltraktes. Die Prävalenz liegt im Bereich von etwa 1 – 2 pro 10 000 Lebendgeburten. Klinisch relevant wird die …
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Makrozephalie (Q75.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Makrozephalie bezeichnet eine überdurchschnittlich große Kopfumfangsgröße, die alters- und geschlechtsbezogen definiert ist. Sie tritt in etwa 1 % der Neugeborenen auf und kann isoliert oder im Rahmen von Stoffwechselstörungen, …
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Ikterus (R17) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Ikterus bezeichnet die sichtbare Gelbfärbung von Haut, Schleimhäuten und Skleren infolge einer erhöhten Konzentration von Bilirubin im Blut. Epidemiologisch ist Ikterus ein häufiges klinisches Zeichen, das sowohl in der Primär‑ als auch in …
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Tenesmus vesicae Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (R30.1)
Tenesmus vesicae bezeichnet das wiederholte, häufig schmerzhafte Drängen zum Wasserlassen ohne ausreichende Blasenentleerung. Die Prävalenz ist in der Allgemeinbevölkerung nicht genau quantifiziert; sie tritt vor allem im Kontext …
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Oligurie (R34) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Oligurie bezeichnet die reduzierte Urinausscheidung von weniger als 400 ml pro Tag bei Erwachsenen und entspricht damit einem deutlich verminderten renalen Perfusionsvolumen. In der Intensivmedizin ist Oligurie ein häufiges Frühzeichen für …
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Myoglobinurie (ICD‑10 R82.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Myoglobinurie bezeichnet das Vorhandensein von Myoglobin im Urin, meist als Folge einer massiven Muskelzerstörung (Rhabdomyolyse). Sie tritt selten isoliert auf; häufige Auslöser sind Traumata, Ischämie, toxische Substanzen oder schwere …
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