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Divertikulitis des Dünn‑ und Dickdarms (K57.53) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Divertikulitis des Dünn- und Dickdarms ohne Perforation oder Abszess, jedoch mit Blutung, ist eine entzündliche Erkrankung der Darmwand, bei der sich Divertikel entzünden und bluten können. Sie tritt vorwiegend im höheren Lebensalter auf, …
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Gallenblasenfistel (K82.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Gallenblasenfistel (Cholecystoenterale Fistel) bezeichnet eine pathologische Verbindung zwischen der Gallenblase und einem benachbarten Darmabschnitt, meist dem Duodenum oder Jejunum. Sie entsteht häufig sekundär zu einer chronischen …
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Bullöse Dermatose (L13.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Bullöse Dermatose, nicht näher bezeichnet (BD‑N) ist ein Sammelbegriff für klinisch manifestierte, flüssigkeitsgefüllte Hautbläschen ohne eindeutige histopathologische Zuordnung zu einer spezifischen Dermatitisform. Die Prävalenz ist …
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Dermatitis, nicht näher bezeichnet (L30.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Dermatitis, nicht näher bezeichnet, umfasst eine heterogene Gruppe entzündlicher Hauterkrankungen, die durch pruriginöse, erythematöse und exsudative Läsionen gekennzeichnet sind. Die Prävalenz liegt in der Allgemeinbevölkerung im …
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Hypertrichosis lanuginosa acquisita Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Hypertrichosis lanuginosa acquisita (HLA) bezeichnet das erworbene Auftreten von feinen, lanuginoiden Haaren nach der Geburt. Die Erkrankung ist selten und tritt häufig im Kontext paraneoplastischer Syndrome oder autoimmuner Erkrankungen …
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Sonstige dysplastische Coxarthrose (M16.3) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Die sonstige dysplastische Coxarthrose (SDC) bezeichnet eine sekundäre Hüftgelenkarthrose, die auf einer angeborenen oder erworbenen Dysplasie des Hüftgelenks beruht, ohne dass klassische Formen wie die primäre Hip‑Dysplasia (DDH) …
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Rhizarthrose (M18.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Evidenzbasierter Leitfaden für Fachpersonal
Rhizarthrose, auch als Arthrose des ersten Carpometacarpal-Gelenks (CMC‑1) bezeichnet, ist eine degenerative Gelenkerkrankung der Basis des Daumens. Sie tritt vorwiegend im mittleren und höheren Lebensalter auf, wobei Frauen über 60 Jahre …
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Erworbener Spitzfuß (Pes equinus) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der erworbene Spitzfuß (Pes equinus) beschreibt eine pathologische Plantarflexion des Fußes, die nicht angeboren ist, sondern im Verlauf einer Erkrankung oder nach einer Verletzung entsteht. Epidemiologisch wird der erworbene Pes equinus …
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Sonstige zervikale Bandscheibenverlagerung (M50.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Eine sonstige zervikale Bandscheibenverlagerung bezeichnet das Vorhandensein einer diskalen Materialverschiebung, die nicht den klassischen Kriterien einer Discitis, eines Prolaps oder einer Sequesteration entspricht. Die Prävalenz ist im …
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Sonstige zervikale Bandscheibenschäden (M50.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige zervikale Bandscheibenschäden umfassen pathologische Veränderungen der zervikalen Intervertebralgelenke, die nicht primär als Diskusprolaps klassifiziert werden, wie zum Beispiel diskogene Schmerzen infolge mikrobieller Infektion, …
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Nephropathie durch Schwermetalle Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 N14.3)
Nephropathie durch Schwermetalle beschreibt eine Schädigung der Nierenfunktion infolge toxischer Belastung mit Metallionen wie Blei, Cadmium oder Quecksilber. Epidemiologische Daten zeigen, dass chronische Exposition insbesondere in …
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Nierenabszess Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N15.10)
Ein Nierenabszess ist eine lokalisierte, eitrige Raumforderung innerhalb des Nierenparenchyms, die häufig durch bakterielle Infektionen entsteht. Er tritt vorwiegend bei Patienten mit urologischen Vorbedingungen oder systemischer …
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Blasenhalsobstruktion (N32.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die primäre Blasenhalsobstruktion (Primary Bladder Neck Obstruction, PBNO) bezeichnet eine funktionelle oder anatomische Verengung des Harnblasenhalses ohne nachweisbare mechanische Ursache wie Prostatahyperplasie. Sie tritt sowohl bei …
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Sonstige Urethritis (ICD‑10 N34.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Urethritis bezeichnet eine Entzündung der Harnröhre, die nicht durch die klassischen Erreger Neisseria gonorrhoeae oder Chlamydia trachomatis verursacht wird. In klinischen Praxen und STI‑Kliniken ist sie nach den sexuell …
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Urethrales Syndrom (ICD‑10 N34.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das urethrale Syndrom (US) beschreibt ein unspezifisches Krankheitsbild mit chronischen oder rezidivierenden Beschwerden der Harnröhre ohne nachweisbare infektiöse Ätiologie. In den verfügbaren Studien wird das Syndrom vorwiegend bei …
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Extraurethrale Harninkontinenz (ICD‑10 N39.43) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die extraurethrale Harninkontinenz (EUI) bezeichnet das unbeabsichtigte Austreten von Urin, das nicht durch eine Schwäche des urethralen Schließmechanismus verursacht wird. Sie tritt überwiegend bei Männern auf und ist häufig mit …
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Flankenschmerz‑Hämaturie‑Syndrom (ICD‑10 N39.81) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Flankenschmerz‑Hämaturie‑Syndrom bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von seitlichen Rückenschmerzen und sichtbarer Blutung im Urin. Es ist ein häufiger Hinweis auf eine pathologische Erkrankung des Harntraktes, insbesondere der …
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Peniskrankheiten (ICD‑10 N48.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Penile Erkrankungen umfassen ein breites Spektrum von strukturellen, funktionellen und entzündlichen Störungen des Penis. Die Prävalenz variiert stark je nach Subtyp; beispielsweise wird die Peyronie‑Krankheit in europäischen Studien mit …
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Sterilität sonstigen Ursprungs bei Frauen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standards (ICD‑10 N97.8)
Sterilität sonstigen Ursprungs bei der Frau beschreibt die Unfähigkeit, schwanger zu werden, obwohl keine klassischen anatomischen oder hormonellen Ursachen nachweisbar sind. In der klinischen Praxis macht diese Form der Unfruchtbarkeit …
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Extrauteringravidität O00.9 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Extrauteringravidität (EUG) bezeichnet jede Schwangerschaft, die außerhalb der uterinen Kavität implantiert ist. Sie umfasst interstitielle, abdominale, tubale, ovarielle und zervikale Formen sowie seltene Lokationen wie einseitige …
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Misslungene ärztliche Aborteinleitung O07.1 Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Eine misslungene ärztliche Aborteinleitung, die im weiteren Verlauf zu einer Spätblutung oder verstärkten Blutung führt, stellt ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis dar. Die Inzidenz ist schwer zu quantifizieren, da …
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Schwere Präeklampsie (ICD‑10 O14.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Schwere Präeklampsie ist eine hypertensive Schwangerschaftserkrankung, die nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt und durch ein plötzliches Ansteigen des Blutdrucks sowie das Vorhandensein von Proteinurie oder Organmanifestationen …
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Erbrechen in der Schwangerschaft Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O21.9)
Erbrechen ist ein häufiges Beschwerdebild in der Schwangerschaft und kann von physiologischer Übelkeit bis zu schwerer Hyperemesis gravidarum (HG) reichen. Epidemiologische Daten zeigen, dass über 70 % aller Schwangeren im ersten Trimester …
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Komplikationen bei Wehen und Entbindung durch Nabelschnurverschlingung mit Kompression (ICD‑10 O69.2)
Eine sonstige Nabelschnurverschlingung mit Kompression beschreibt das Phänomen, dass die Nabelschnur während der Wehen und Entbindung mehrfach um den fetalen Hals oder Körper wickelt und dabei mechanisch komprimiert wird. Diese Form der …
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Tod infolge direkt gestationsbedingter Ursachen nach >42 Tagen bis <1 Jahr (ICD‑10 O96.0) Diagnostik & Therapie‑Standard
Der Tod von Müttern infolge direkt gestationsbedingter Komplikationen kann auch nach der üblichen 42‑Tage‑Frist bis zu einem Jahr postpartum auftreten. Solche späten Mortalitätsfälle resultieren häufig aus persistierenden oder erst spät …
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Tod an den Folgen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen (ICD‑10 O97.9) Diagnostik & Therapie‑Standard
Der Begriff „Tod an den Folgen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen“ fasst intrauterine Fruchttode (IUFD) zusammen, bei denen trotz umfassender Untersuchung keine eindeutige Ätiologie ermittelt werden kann. In europäischen …
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Oligohydramnion im Fetus und Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (P01.2)
Oligohydramnion bezeichnet eine pathologisch verminderte Fruchtwassermenge, die im Ultraschall als amniotische Flüssigkeit unterhalb der altersabhängigen Normwerte definiert wird. Die Prävalenz variiert je nach Schwelle und Population; in …
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Intrauterine Hypoxie (P20.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Intrauterine Hypoxie bezeichnet eine verminderte Sauerstoffversorgung des Fötus während der Schwangerschaft. Sie entsteht häufig durch placentare Durchblutungsstörungen, mütterliche Atemwegserkrankungen oder Hochgebirgsaufenthalte. …
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Primäre Atelektase beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 P28.0)
Primäre Atelektase beim Neugeborenen bezeichnet das vollständige oder teilweise Kollabieren von Lungenlappen ohne erkennbare mechanische Obstruktion. Sie tritt vor allem in den ersten Lebenstagen auf und ist epidemiologisch selten, wobei …
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Sonstige Nabelblutungen beim Neugeborenen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 P51.8)
Sonstige Nabelblutungen beim Neugeborenen umfassen alle hämorrhagischen Ereignisse am Bauchnabel, die nicht durch die häufige physiologische Austrocknung der Nabelschnur oder das klassische Nabelstumpfbluten im Rahmen einer normalen …
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