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Schulmedizin
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Epidermolysis bullosa (Q81.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Epidermolysis bullosa (EB) bezeichnet eine heterogene Gruppe von seltenen, genetisch bedingten Hauterkrankungen, die durch eine erhöhte Fragilität der Dermis‑Epidermis‑Verbindung gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in Europa im Bereich …
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Trisomie 21 Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 Q90.0)
Trisomie 21 ist das häufigste chromosomale Auftreten von aneuploidem Erbgut und resultiert aus einer meiotischen Non‑Disjunction, bei der ein zusätzliches Chromosom 21 in allen oder einem Teil der Zellen vorhanden ist. Die Prävalenz liegt …
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Trisomie 18 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (AWMF‑Konform)
Trisomie 18, auch Edwards‑Syndrom genannt, ist eine chromosomale Fehlbildung, die durch das Vorhandensein eines zusätzlichen Chromosoms 18 entsteht. Die Störung resultiert meist aus einer meiotischen Non‑Disjunction, wobei das zusätzliche …
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Balancierte Translokation und Insertion Diagnostik und Therapie‑Standard im Kindesalter
Balancierte Translokationen und Insertionsereignisse sind strukturelle Chromosomenaberrationen, bei denen genetisches Material zwischen zwei Nicht-Homologen Chromosomen ausgetauscht wird, ohne dass ein Nettoverlust oder -gewinn von DNA …
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Klinefelter-Syndrom (47,XXY) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard im Kindesalter
Das Klinefelter‑Syndrom (KS) ist eine chromosomale Fehlbildung, bei der betroffene Männer einen zusätzlichen X‑Chromosom besitzen (Karyotyp 47,XXY). Die Prävalenz liegt in europäischen Populationen bei etwa einem von 600 bis 1 000 …
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Sonstige Symptome des äußeren Erscheinungsbildes und Verhaltens (R46.8) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Äußere Erscheinungsbild und damit verbundene Verhaltensänderungen stellen bei Patientinnen ein häufiges, jedoch heterogenes Symptomkomplexe dar. Sie reichen von wahrgenommenen Veränderungen der Körperform bis hin zu sozialer Angst aufgrund …
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Falsch-positiver serologischer Syphilis-Test Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (R76.2)
Ein falsch‑positiver serologischer Syphilistest liegt vor, wenn das immunologische Verfahren einen Antikörpernachweis erbringt, obwohl keine aktuelle oder vergangene Infektion mit Treponema pallidum besteht. In Deutschland wird die …
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Rissverletzung und Ruptur des Auges Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (S05.2)
Rissverletzungen und Rupturen des Augapfels mit Prolaps oder Verlust intraokularen Gewebes stellen ein ophthalmologisches Notfallbild dar, das durch direkte oder stumpfe Traumata verursacht wird. Die Inzidenz ist im Rahmen von okulären …
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Traumatisches Hirnödem (S06.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Das traumatische Hirnödem ist eine sekundäre Komplikation nach primärer Schädelverletzung und resultiert aus einer pathologischen Erhöhung der Blut‑Brain‑Barrier‑Durchlässigkeit sowie aus zellulären Schwellungen. Epidemiologisch tritt es …
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Sonstige diffuse Hirn- und Kleinhirnverletzungen (ICD‑10 S06.28) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Diffuse Hirn‑ und Kleinhirnverletzungen (diffuse axonale Verletzungen, DAI) stellen eine häufige Komponente schwerer nichtpenetrierender Kopftraumata dar. Sie resultieren aus Beschleunigungs‑ bzw. Abbremskräften, die zu streckungsbedingten …
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Verletzung des zervikalen sympathischen Nervs (S14.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen des zervikalen sympathischen Nervensystems entstehen häufig iatrogen im Rahmen von Hals‑ und Thoraxoperationen, insbesondere bei Eingriffen an der Schilddrüse oder beim chirurgischen Zugang zum Mediastinum. Die Inzidenz ist …
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Verletzung sonstiger Blutgefäße im Halsbereich (ICD‑10 S15.88) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger Blutgefäße in Höhe des Halses umfassen traumatische Läsionen der arteriellen und venösen Strukturen, die nicht zu den klassischen carotiden oder vertebralen Gefäßverletzungen zählen. Sie treten selten auf, sind …
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Offene Wunde der Mamma Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Eine offene Wunde der Mamma bezeichnet einen Haut- und Gewebeverlust an der Brust, häufig resultierend aus Tumorprogression, Therapie‑ oder Infektionskomplikationen. Sie ist klinisch relevant, weil sie das Risiko für lokale Infektionen, …
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Kontusion und Ödem des thorakalen Rückenmarks (ICD‑10 S24.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Kontusion und Ödem des thorakalen Rückenmarks stellen eine häufige Verletzungsform nach traumatischer Belastung der Wirbelsäule dar. Sie resultieren aus einer plötzlich auftretenden mechanischen Kraft, die das Rückenmark komprimiert und …
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L3/L4-Verletzung (S33.13) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
L3/L4 bezeichnet die Intervertebral‑Diskus‑ und Facettengelenksregion zwischen dem dritten und vierten Lendenwirbel. Pathologien in diesem Segment – insbesondere Bandscheibenvorfälle, Degeneration oder Instabilität – gehören zu den …
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L5/S1-Verletzung (ICD‑10 S33.15) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der lumbale Wirbelbereich L5/S1 stellt den häufigsten Standort für Bandscheibenhernie sowie für spondylolisthetische Instabilitäten dar. Epidemiologische Daten aus europäischen Registerstudien zeigen, dass etwa ein Drittel aller operativ …
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Massive Parenchymruptur der Milz Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Eine massive Parenchymruptur der Milz bezeichnet das vollständige Durchtrennen des splenischen Gewebes mit daraus resultierender großvolumiger intraabdomineller Blutung. Obwohl traumatische Ursachen dominieren, treten in den vorliegenden …
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Prellung und Hämatom der Leber (ICD‑10 S36.11) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Prellung (Kontusion) der Leber entsteht durch ein stumpfes Trauma, das zu einer lokalen Gewebeschädigung und Blutungen im Parenchym führt. Das daraus resultierende Hämatom kann subkapsulär oder intrahepatisch sein. Epidemiologisch …
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Verletzung sensibler Hautnerven am Schulter‑ und Oberarmbereich (ICD‑10 S44.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen sensibler Hautnerven in Höhe der Schulter und des Oberarmes betreffen primär die kleinen somatosensorischen Fasern, die aus den peripheren Nervenästen des Plexus brachialis stammen (z. B. Äste des Nervus supraclavicularis, …
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Fraktur sonstiger Teile des Unterarms (ICD‑10 S52.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frakturen sonstiger Teile des Unterarmes umfassen Verletzungen der distalen Radius‑ und Ulna‑Abschnitte, der distalen Metakondylen sowie von nicht‑klassischen Frakturmustern wie Salter‑Harris‑Typen II–V. Sie stellen einen relevanten Anteil …
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Verletzung sonstiger Nerven im Unterarm (ICD‑10 S54.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger Nerven in Höhe des Unterarms umfassen Läsionen der Musculocutaneous‑, Median‑, Ulnar‑ und Radialnerven außerhalb von Frakturen oder Luxationen. Die Inzidenz ist im Vergleich zu Nervenschäden bei proximalen …
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Verletzung der Nerven des Daumens (S64.3) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Verletzungen der Nerven des Daumens (Nn. digitales) gehören zu den häufigsten peripheren Nervenschäden im Handbereich und resultieren meist aus stumpfen oder schneidenden Traumata. Epidemiologische Daten aus deutschen …
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Verletzung mehrerer Nerven im Handgelenk und der Hand (ICD‑10 S64.7) Diagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen mehrerer Nerven im Bereich des Handgelenks und der Hand umfassen häufig die Kombination von medianen, ulnaren und radialen Nervschäden, meist infolge komplexer Frakturen, Luxationen oder iatrogener Eingriffe. Die Inzidenz ist …
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Verletzung sonstiger Nerven am Handgelenk und in der Hand (ICD‑10 S64.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Eine Verletzung sonstiger Nerven in Höhe des Handgelenkes und der Hand umfasst primär Läsionen des Superficial Radial Nerve (SRN), des Ulnar Nerves im Guyon‑Canal sowie seltener des Median Nerves distal zur Flexor‑Tunnels. Die Inzidenz ist …
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Intertrochantäre Femurfraktur (S72.11) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Intertrochantärbereich umfasst die Region zwischen dem großen und kleinen Trochanter des Femurs. Frakturen dieses Areals gehören zu den häufigsten proximalen Femurfrakturen bei älteren Menschen und resultieren meist aus …
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Epiphysenverletzungen und -lösung (ICD‑10 S72.42) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Epiphyse ist das wachsende Endstück langer Röhrenknochen, das über die Epiphysenlinie (Physes) mit der Metaphyse verbunden ist. Eine Epiphysenlösung bezeichnet den pathologischen Verlust oder die Schädigung dieser Wachstumszone, häufig …
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Nervenverletzungen im Sprunggelenk und Fuß Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 S94.7)
Eine gleichzeitige Schädigung mehrerer peripherer Nerven in Höhe des Knöchels und Fußes umfasst typischerweise den N. tibialis, dessen distale Äste, sowie die sensiblen Nerven N. suralis, N. superficial peroneus und N. deep peroneus. Die …
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Verletzung der langen Zehenbeugemuskulatur und -sehnen (ICD‑10 S96.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der Muskeln und Sehnen der langen Beugemuskulatur der Zehen, insbesondere des Musculus flexor hallucis longus (FHL) und des Musculus extensor hallucis longus (EHL), treten häufig im Bereich des Sprunggelenks und Fußes auf. Sie …
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Verbrennung 3. Grades von Kopf und Hals Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 T20.3)
Verbrennungen dritten Grades am Kopf- und Halsbereich stellen ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Trauma dar. Sie betreffen die Haut sowie tieferliegende Strukturen bis hin zu Muskulatur, Nerven und Gefäßen und führen häufig …
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Verbrennung mit Augapfelruptur (T26.2) Diagnostik & Therapie‑Standard
Verbrennungen mit nachfolgender Ruptur und Destruktion des Augapfels stellen ein extrem seltenes, aber hochgradig morbiditäts- und mortalitätssteigerndes Krankheitsbild dar. Die Inzidenz liegt im Bereich von wenigen Fällen pro Jahr in …
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