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Schulmedizin
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Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle (Impulse Control Disorders, ICD) umfassen pathologische Verhaltensmuster wie Pathologisches Spielen, Hypersexualität, zwanghaftes Kaufen oder Essstörungen, die häufig im Kontext …
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Aortenklappenstenose (I35.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Aortenklappenstenose (AS) ist die häufigste erworbene Klappenerkrankung im höheren Lebensalter und zeichnet sich durch eine progressive Verkalkung der Aortenklappe aus, die zu einem kritischen Klappenöffnungswiderstand führt. …
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Mitralinsuffizienz (I34.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Mitralinsuffizienz (MI) ist eine häufige valvuläre Herzkrankheit, bei der die Mitralklappe nicht adäquat schließt und ein Rückfluss von Blut aus dem linken Ventrikel in den linken Vorhof während der Systole entsteht. Epidemiologische …
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Perikarditis (I30) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Perikarditis bezeichnet die Entzündung des Perikards, häufig idiopathisch bzw. viral bedingt. Sie ist eine der häufigsten kardialen Notfälle und kann zu signifikanter Morbidität führen, insbesondere wenn sie chronisch oder wiederkehrend …
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Thrombophlebitis (TVT) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Thrombophlebitis und die tiefe Venenthrombose (TVT) gehören zu den häufigsten venösen Erkrankungen. Sie manifestieren sich überwiegend an den unteren Extremitäten und können in Kombination mit einer tiefen oder oberflächlichen …
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Hyperlipidämie (ICD‑10 E78) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Hyperlipidämie bezeichnet eine pathologische Erhöhung von Blutlipiden, insbesondere Cholesterin und Triglyceriden. In Deutschland liegt die Prävalenz für erhöhte LDL‑Cholesterinwerte bei etwa 20 % der erwachsenen Bevölkerung; das Risiko …
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Familiäre Hypercholesterinämie (ICD‑10 E78.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine autosomal-dominant vererbte Störung des Lipidstoffwechsels, die durch Funktionsstörungen im LDL‑Rezeptor‑System gekennzeichnet ist. Sie tritt mit einer Prävalenz von etwa 1 : 250 für die …
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Typ‑1‑Diabetes mellitus (ICD‑10 E10) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Betazellen des Langerhans-Inseln‑Pankreas zerstört werden. Die Prävalenz variiert weltweit; in europäischen Bevölkerungen liegt sie im niedrigen …
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Diabetes mellitus Typ 2 (ICD‑10 E11) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Typ‑2-Diabetes mellitus (T2DM) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch Insulinresistenz und einen relativen Insulinmangel gekennzeichnet ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Prävalenz weltweit erhöht, was insbesondere …
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MODY (Monogenetischer Diabetes) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
MODY (Maturity‑Onset Diabetes of the Young) bezeichnet eine heterogene Gruppe monogenetischer Diabetesformen, die durch einzelne Genmutationen verursacht werden und typischerweise in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter auftreten. …
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Diabetische Retinopathie (E11.30) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die diabetische Retinopathie (DR) ist eine mikroangiopathische Komplikation des Typ‑1- und Typ‑2-Diabetes, die durch progressive Schädigung der retinalen Gefäße gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten zeigen, dass bereits innerhalb von …
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Diabetische Neuropathie (E11.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die diabetische Neuropathie (DN) umfasst ein heterogenes Spektrum von Nervenerkrankungen bei Patienten mit Diabetes mellitus, die sowohl sensorische als auch autonome Nervenfasern betreffen können. Epidemiologisch ist sie eine der …
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Morbus Basedow (E05.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Morbus Basedow, auch als Graves‑Krankheit bezeichnet, ist eine Autoimmunthyreoiditis, die durch stimulierende Thyreoidea‑stimulierende Antikörper (TSAb) gekennzeichnet ist und zu einer überschießenden Produktion von Schilddrüsenhormonen …
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Schilddrüsenknoten (E04.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Schilddrüsenknoten sind knotige Läsionen der Schilddrüse, die in bildgebenden Verfahren häufig entdeckt werden. Epidemiologisch zeigen Populationserien, dass ein erheblicher Teil der erwachsenen Bevölkerung im Laufe ihres Lebens mindestens …
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Cushing‑Syndrom (ICD‑10 E24) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Cushing‑Syndrom bezeichnet die pathologische Hyperkortisolämie, die entweder endogen (z. B. durch ein adrenokortikales Adenom, Nebennierenrindenkarzinom oder ACTH‑produzierendes Hypophysenadenom) oder exogen (langfristige …
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Morbus Addison (E27.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Morbus Addison bezeichnet die primäre Nebenniereninsuffizienz, bei der die kortikalen Hormone Cortisol und Aldosteron unzureichend gebildet werden. Die Prävalenz liegt in europäischen Populationen im niedrigen einstelligen pro 100 …
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Hyperparathyreoidismus (E21) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der primäre Hyperparathyreoidismus (pHPT) ist eine endokrine Störung, bei der die Nebenschilddrüsen exzessiv Parathormon (PTH) sezernieren, was zu einer hyperkalzämischen Stoffwechsellage führt. Epidemiologische Daten aus den geprüften …
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Akromegalie (E22.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Akromegalie ist eine seltene endokrine Störung, die durch chronisch erhöhte Spiegel von Wachstumshormon (GH) und daraus resultierend von insulinähnlichem Wachstumsfaktor‑1 (IGF‑1) gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen …
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Hyperprolaktinämie (E22.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hyperprolaktinämie bezeichnet eine pathologisch erhöhte Serumkonzentration von Prolaktin. Epidemiologische Daten aus europäischen Populationen zeigen, dass die Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung gering ist, jedoch bei Frauen im …
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Lungenkarzinom (C34) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Lungenkarzinom ist die häufigste maligne Erkrankung des Atmungssystems und stellt weltweit eine der führenden Ursachen für krebsbedingte Mortalität dar. Epidemiologische Analysen zeigen, dass das absolute Risiko stark von geografischen …
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Sarkoidose (ICD‑10 D86) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Sarkoidose ist eine multisystemische Granulomerkrankung, die durch nicht-nekrotisierende Epitheloidzellengranulome gekennzeichnet ist. Die Prävalenz variiert stark nach geografischer Region und ethnischer Herkunft; in Europa liegt sie im …
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Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Gastro‑ösophagealer Reflux (GERD) bezeichnet die chronische Rückführung von Mageninhalt in das Ösophagus, was zu typischen Symptomen und/oder Komplikationen führt. In westlichen Industrienationen beträgt die Lebenszeitprävalenz etwa 10–20 …
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Gastritis (K29) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard bei Helicobacter pylori
Gastritis bezeichnet eine entzündliche Veränderung der Magenmukosa, die sowohl akute als auch chronische Formen annehmen kann. Die Prävalenz von Gastritis ist weltweit hoch; insbesondere die Infektion mit Helicobacter pylori stellt den …
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Ulcus ventriculi/duodeni (ICD‑10 K25) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Ulcus ventriculi bzw. duodeni bezeichnet ein defektives Defekt der Magen- bzw. Duodenalschleimhaut, das bis in die Submukosa oder tiefer reicht. Die Prävalenz von peptidenulzera liegt im europäischen Raum bei mehreren Prozent der …
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Leberzirrhose (K74.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Leberzirrhose ist das Endstadium verschiedener chronischer Lebererkrankungen, gekennzeichnet durch irreversible Vernarbung des Hepatenparenchyms und strukturelle Umgestaltung der Mikrozirkulation. Die Prävalenz steigt weltweit im Kontext …
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NAFLD / NASH (K76.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die nicht‑alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) umfasst ein Spektrum von hepatischen Veränderungen, das von reiner Steatose bis zur steatohepatitis mit Fibrose (NASH) reicht. Epidemiologisch ist NAFLD die häufigste chronische …
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Chronische Niereninsuffizienz (CKD) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Chronische Niereninsuffizienz (CKD) bezeichnet das fortschreitende, irreversible Fortschreiten einer reduzierten glomerulären Filtrationsrate (GFR) über mindestens drei Monate. Die Prävalenz steigt mit dem Alter und liegt in entwickelten …
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Nephrotisches Syndrom (ICD‑10 N04) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das nephrotische Syndrom ist ein klinisches Bild, das durch schwere Proteinurie (>3 g/Tag), Hypoalbuminämie, Ödeme und häufig hyperlipidämische Veränderungen gekennzeichnet ist. Es tritt bei Erwachsenen am häufigsten im Rahmen primärer …
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Harnwegsinfekt (ICD‑10 N39.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Harnwegsinfekt (HWI) bezeichnet eine bakterielle Infektion des ableitenden Harntraktes, die von der Harnröhre bis zu den Nieren reichen kann. Epidemiologisch ist er einer der häufigsten bakteriellen Infekte im ambulanten und …
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Transitorische ischämische Attacke (TIA) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein transitorisches ischämisches Attacke (TIA) ist ein plötzlich auftretendes neurologisches Defizit, das innerhalb von 24 Stunden vollständig reversibel ist und keine persistierende Bildgebungskorrespondenz aufweist. Die Inzidenz liegt im …
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