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Schulmedizin
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Gelenksteife (M25.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Gelenksteife bezeichnet eine eingeschränkte Beweglichkeit eines Gelenks, die über den physiologischen Bewegungsumfang hinausgeht und häufig mit Schmerzen sowie funktionellen Einschränkungen einhergeht. Sie kann primär (z. B. idiopathisch) …
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Kraniomandibuläre Dysfunktion (M26.60) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet ein Sammelspektrum funktioneller und struktureller Störungen des Kausystems, die zu Schmerzen im Kiefergelenk sowie in den angrenzenden muskulären Strukturen führen können. …
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Cranial arteritis (M31.5) Differentialdiagnose & Therapie‑Standard
Arteriitis cranialis, häufig als Riesenzellarteriitis oder temporale Arteritis bezeichnet, ist eine systemische Vaskulitis mittelgroßer und großer Arterien mit Präferenz für die Äste der extrakraniellen Karotis. Sie betrifft vorwiegend …
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Mikroskopische Polyangiitis (ICD‑10 M31.7) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Mikroskopische Polyangiitis (MPA) ist eine systemische, antineutrophile zytoplasmatische Antikörper‑assoziierte Vaskulitis, die primär kleine bis mittelgroße Gefäße betrifft. Sie gehört zu den ANCA-assoziierten Vaskulitiden und tritt …
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Hypermobilitätssyndrom (M35.7) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Hypermobilitätssyndrom (HMS) ist ein komplexes Krankheitsbild, das durch eine ausgeprägte Gelenkhypermobilität und häufig begleitende multisystemische Beschwerden gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten aus europäischen Kohorten …
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Eosinophilie-Myalgie-Syndrom (M35.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Das Eosinophilie‑Myalgie‑Syndrom (EMS) ist eine seltene, systemische Erkrankung, die durch persistierende Blut‑Eosinophilie und ausgeprägte Muskelschmerzen gekennzeichnet ist. Es trat erstmals im Zusammenhang mit kontaminiertem …
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Hughes‑Stovin‑Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Hughes‑Stovin‑Syndrom (HSS) ist eine seltene systemische Vaskulitis, die durch wiederkehrende pulmonale Arterienaneurysmen und tiefe Venenthrombosen gekennzeichnet ist. Es wird häufig als schwere Manifestation des Behçet‑Syndroms …
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Spondylarthrose (M40) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Spondylarthrose bezeichnet die degenerative Veränderung der Wirbelgelenke, insbesondere der Facettengelenke. Sie tritt im höheren Lebensalter vermehrt auf und kann zu Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen führen. Die klinische Relevanz …
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Torticollis (M43.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Torticollis bezeichnet eine pathologische Drehung oder Neigung des Kopfes, die durch muskuläre, neurogene oder strukturelle Ursachen hervorgerufen werden kann. Die häufigste Form im Kindesalter ist der kongenitale muskuläre Torticollus …
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Morbus Forestier (M48.1) Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Morbus Forestier, auch bekannt als diffuse idiopathische Skeletthyperostose (DISH), ist eine nicht entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die durch knöcherne Ankylosen an den vorderen Rändern mehrerer benachbarter Wirbelkörper …
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Ischialgie (M54.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet einen Schmerz im Verlauf des Ischiasnervs, der von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß bis in die hintere Extremität ausstrahlt. Sie ist häufig eine Folge einer lumbalen Nervenwurzelreizung oder -kompression und …
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Rektusdiastase (M62.08) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Rektusdiastase bezeichnet die Trennung der musculo‑aponeurotischen Fasern des Musculus rectus abdominis entlang der Linea alba. Sie tritt vor allem im Kontext von Schwangerschaft und postpartaler Phase auf, kann jedoch auch bei Männern …
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Kontraktur (M62.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Dupuytren‑Kontraktur ist eine benigne, fibroproliferative Erkrankung der Palmaraponeurose, die zu einer schmerzlosen Beugeverkrümmung der Finger führt. Sie tritt überwiegend bei Männern mittleren und höheren Alters auf und hat in …
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Sehnenscheidenentzündung (M65) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) bezeichnet die entzündliche Reaktion der fibrosen Sehnenscheide, häufig ausgelöst durch repetitive Belastung oder mikrotraumatische Überlastungen. Sie ist in den Hand‑ und Handgelenkregionen …
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Ganglion (M67.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ganglien sind periphere Nervenzellkörperansammlungen, die als Schaltstellen im autonomen und sensorischen Nervensystem fungieren. Sie können sowohl primär durch autoimmune Prozesse (autoimmune autonome Ganglionopathie) als auch sekundär …
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Subakromiale Bursitis (M75.5) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die subakromiale Bursitis ist eine entzündliche Erkrankung der Bursa subacromialis, einer Flüssigkeits‑gefüllten Schleimbeutelstruktur zwischen dem Acromion und der Supraspinatussehne. Sie tritt vorwiegend bei Personen im mittleren bis …
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Coxa saltans Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (M76.1)
Coxa saltans, auch als „snapping hip“ bezeichnet, ist ein seltenes mechanisches Phänomen des Hüftgelenks, bei dem eine Sehne oder ein muskuläres Band über einen knöchernen Vorsprung gleitet und dabei ein hörbares bzw. spürbares Schnappen …
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Metatarsalgie (M77.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Metatarsalgie bezeichnet schmerzhafte Beschwerden im Vorfuß, die primär die Metatarsalköpfe betreffen. Sie tritt vor allem bei Belastung des Vorfußes auf und ist eine häufige Ursache für Gehschwierigkeiten. Epidemiologische Daten zeigen, …
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Achillessehnenentzündung (M77.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Achillessehnenentzündung (Tendinitis der Achillessehne) bezeichnet eine entzündliche oder degenerative Veränderung der Sehne, die häufig durch Überlastung entsteht. Sie tritt besonders bei sportlich aktiven Personen im Alter von 30 bis 50 …
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Lunatummalazie (M87.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Lunate‑Malazie bezeichnet eine degenerative Schwächung und Verformung des Mondbeins, die häufig mit struktureller Instabilität des Handgelenks einhergeht. Epidemiologische Daten aus bevölkerungsbasierten Studien zeigen, dass diese …
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Osteolyse (M89.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Osteolyse bezeichnet den pathologischen Abbau von Knochengewebe, der durch verschiedene systemische oder lokalisierte Erkrankungen ausgelöst werden kann. Epidemiologisch ist die Prävalenz stark abhängig von der zugrunde liegenden Ursache; …
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Pseudarthrose (M96.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Pseudarthrose bezeichnet das klinische und radiologische Bild einer nicht heilenden Fraktur oder Osteotomie, bei der ein falsches Gelenk entsteht. Sie tritt vorwiegend nach unzureichender Frakturversorgung, insbesondere an belasteten …
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Nephropathie mit dünner Basalmembran (ICD‑10 N05.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Thin-basement‑membrane Nephropathy (TBMN) ist eine genetisch bedingte glomeruläre Erkrankung, die durch eine verbreiterte, jedoch strukturell intakte Basalmembran der Glomeruli gekennzeichnet ist. Sie tritt vorwiegend bei jungen …
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Refluxnephropathie (N11.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR). Sie tritt vorwiegend im Kindesalter auf und kann zu chronischer Nierenerkrankung führen. Die Prävalenz von VUR liegt in …
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Interstitielle Nephritis (ICD‑10 N12) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Interstitielle Nephritis (IN) bezeichnet eine heterogene Gruppe von entzündlichen Erkrankungen des Niereninterstitiums, die zu tubulärer Schädigung und Funktionsverlust führen kann. Sie macht einen relevanten Anteil akuter …
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Pyonephrose (N13.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Pyonephrose bezeichnet die Ansammlung von eitrigem Sekret in einer erkrankten Niere, meist im Kontext einer obstruktiven Harnwegsinfektion. Sie ist epidemiologisch selten, tritt jedoch häufig als Komplikation chronischer Obstruktionen oder …
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Refluxnephropathie (N13.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR), also dem retrograden Rückfluss von Urin aus der Blase in das Ureter‑ und Nierensystem. Historische Beobachtungen zeigen, dass …
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Analgetikanephropathie (ICD‑10 N14.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Analgetikanephropathie bezeichnet eine chronische Nierenerkrankung, die im Zusammenhang mit langfristigem und hochdosiertem Konsum von nicht‑steroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie kombinierter Analgesika auftritt. Die Epidemiologie ist …
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Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (N14.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (CIN) bezeichnet eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion nach intravasaler Verabreichung iodhaltiger Kontrastmittel, die nicht durch andere Ursachen erklärt werden kann. Die Inzidenz variiert …
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Nierenabszess (ICD‑10 N15.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Nierenabszess ist eine lokalisierte, eitrige Entzündung des Nierenparenchyms, die häufig als Komplikation einer akuten Pyelonephritis entsteht. Die Inzidenz ist insgesamt gering, tritt jedoch vermehrt bei Risikopatienten wie …
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