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Seite 3 für „Blood“
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Schulmedizin
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Neonatale Hypoglykämie (ICD‑10 P70.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neonatale Hypoglykämie bezeichnet einen zu niedrigen Plasmaspiegel von Glukose im Blut von Neugeborenen, meist definiert als < 2,6 mmol/l in den ersten Lebensstunden. Sie betrifft schätzungsweise 5–15 % aller Früh- und Termingeburten, …
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Nephritisches Syndrom (ICD‑10 N01) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das nephritische Syndrom bezeichnet ein klinisches Bild, das durch entzündliche Schädigung des Glomerulus gekennzeichnet ist und typischerweise mit Hämaturie, Proteinurie (unter 3 g/Tag), Ödemen sowie einer eingeschränkten glomerulären …
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Nephritisches Syndrom (ICD‑10 N03) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das nephritische Syndrom bezeichnet eine Gruppe klinischer Manifestationen, die durch entzündliche Schädigung des Glomerulus gekennzeichnet sind. Es tritt vorwiegend bei Erwachsenen auf, kann jedoch in allen Altersgruppen vorkommen. Die …
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Hyperkoagulabilität in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperkoagulabilität ist ein physiologisches Phänomen der Schwangerschaft, das durch hormonell induzierte Veränderungen im Gerinnungssystem entsteht und die thrombotische Grundlage verstärkt. Epidemiologisch zeigen systematische …
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Benigne hypertensive Nierenerkrankung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Benigne hypertensive Nierenerkrankung bezeichnet die strukturellen und funktionellen Veränderungen der Niere, die durch chronisch erhöhte Blutdruckwerte entstehen, ohne dass ein simultanes pathologisches Geschehen wie diabetische …
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Anthrax‑Septicämie (ICD‑10 A22.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Anthrax‑Septicämie ist die seltene, aber potenziell fulminante Form der systemischen Infektion mit Bacillus anthracis. Sie entsteht meist nach Inhalation von Sporen oder durch kutane Läsionen, die in den Blutkreislauf eindringen. Die …
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Blutgruppeninkompatibilität in der Orthopädie Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standards (T80.4)
ABO‑Blutgruppeninkompatibilität bezeichnet das Vorliegen von Antigen‑Antikörper‑Reaktionen zwischen Spender- und Empfängerblut, die zu hämolytischen Komplikationen führen können. Die Inkompatibilität ist epidemiologisch relevant sowohl im …
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Staphylococcus aureus Septicämie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 A41.0)
Staphylococcus aureus‑Septicämie (SAB) bezeichnet das Vorhandensein von S. aureus im Blutkreislauf und ist eine der häufigsten und schwerwiegendsten bakteriellen Bakteriämien. Die Inzidenz liegt in europäischen Krankenhäusern bei mehreren …
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Gichtnephropathie (ICD‑10 M10.3) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Gichtnephropathie bezeichnet die chronische Nierenschädigung, die durch persistierende Hyperurikämie und intra‑renal depositierte Mononatriumuridinkristalle entsteht. Epidemiologisch tritt sie häufig bei Patienten mit langjähriger …
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Deficiency Anemia (D53) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Eisenmangelanämie (IDA) ist die häufigste Form der Anämie weltweit und entsteht durch einen absoluten oder relativen Eisenmangel, der die Hämoglobin‑Synthese beeinträchtigt. Epidemiologisch zeigen Studien, dass besonders Frauen im …
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Rheumatoide Vaskulitis (ICD‑10 M05.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Rheumatoide Vaskulitis (RV) ist eine schwere extraartikuläre Manifestation der rheumatoiden Arthritis, die primär kleine‑ und mittelgroße Gefäße betrifft. Sie tritt bei etwa 1 % der RA‑Patientinnen auf, überwiegend bei langjähriger …
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Impaired Fasting Glucose (ICD‑10 R73.01) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Impaired fasting glucose (IFG) bezeichnet einen erhöhten Nüchternblutzuckerspiegel, der die Schwelle zur Diagnose Diabetes mellitus noch nicht erreicht, jedoch über den Normalwert hinausgeht. Epidemiologisch ist IFG ein häufiger Befund in …
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Sonstige näher bezeichnete alimentäre Anämien (ICD‑10 D53.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete alimentäre Anämien umfassen Anämien, die primär durch Defizite von Mikronährstoffen wie Vitamin B12, Folsäure, Kupfer oder Zink entstehen und nicht auf Eisenmangel zurückzuführen sind. Epidemiologisch treten sie …
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Alimentäre Anämie (ICD‑10 D53.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Alimentäre Anämie bezeichnet eine Blutarmut, die primär durch unzureichende Zufuhr oder Aufnahme von essentiellen Nährstoffen wie Eisen, Folsäure oder Vitamin B12 entsteht. In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist sie nach …
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Hereditäre hämolytische Anämie (ICD‑10 D58.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hereditäre hämolytische Anämien (HHA) umfassen eine heterogene Gruppe von erblich bedingten Störungen der Erythrozyten, die zu einer vorzeitigen Zerstörung der roten Blutkörperchen führen. Die Prävalenz ist in europäischen Populationen …
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Familiäre Erythrozytose (D75.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Familiäre Erythrozytose (FE) bezeichnet eine erbliche Form der sekundären Polyglobulie, bei der die Erythrozytenproduktion aufgrund einer gestörten Sauerstoff‑ bzw. Erythropoietin‑Regulation erhöht ist. Die Prävalenz ist gering; einzelne …
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Sekundäre Polyglobulie (Polyzythämie) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sekundäre Polyglobulie, auch als sekundäre Polyzythämie bezeichnet, ist ein erhöhter Hämatokritwert infolge einer gesteigerten Erythropoese, die nicht durch primäre klonale Prozesse des Knochenmarks bedingt ist. Die Prävalenz ist im …
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Hyperaldosteronismus (E26.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperaldosteronismus, nicht näher bezeichnet, umfasst primäre und sekundäre Formen einer pathologisch erhöhten Aldosteronsekretion, die zu einer natriumretention, Volumenexpansion und damit häufig zu therapieresistenter Hypertonie führen. …
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Crigler‑Najjar‑Syndrom (E80.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Crigler‑Najjar‑Syndrom (CNS) ist eine seltene, autosomal rezessiv vererbte Störung des Bilirubinmetabolismus, die durch einen Defekt des Enzyms Uridin‑diphosphat‑Glukuronosyltransferase 1A1 (UGT1A1) gekennzeichnet ist. Die Prävalenz …
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Critical‑Illness‑Polyneuropathie (G62.80) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Critical‑Illness‑Polyneuropathie (CIP) ist eine häufige neurologische Komplikation bei kritisch kranken Patienten, insbesondere nach längerem Intensivaufenthalt, Sepsis und multiorganischem Versagen. Die Prävalenz liegt in …
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Critical‑Illness‑Myopathie (G72.80) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Critical‑Illness‑Myopathie (CIM) bezeichnet eine erworbene, primär muskelfaserbezogene Schwäche bei Patienten mit schwerer kritischer Erkrankung, häufig im Kontext von Intensivtherapie. Die Prävalenz liegt in intensivmedizinischen Kohorten …
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Intrazerebrale Blutung im Kleinhirn (I61.4) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Intrazerebrale Blutungen (ICB) des Kleinhirns stellen einen seltenen, aber klinisch bedeutsamen Subtyp der spontanen ICB dar. Sie betreffen überwiegend ältere Patienten mit arterieller Hypertonie und zeigen eine enge Assoziation zur …
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Aortenaneurysma (I71.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Aortenaneurysma nicht näher bezeichneter Lokalisation bezeichnet eine dilatative Veränderung der Aorta, bei der weder die exakte anatomische Stelle noch das Vorhandensein einer Ruptur dokumentiert ist. Epidemiologisch handelt es sich …
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Aortenthrombose und -embolie (I74.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die Embolie und Thrombose der Aorta abdominalis beschreibt die akute oder subakute Bildung eines Blutgerinnsels innerhalb des abdominalen Gefäßabschnitts, das zu einer teilweisen oder vollständigen Obliteration führen kann. Obwohl selten, …
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Perianalvenenthrombose (K64.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Perianalvenenthrombose (PVT) ist eine akute, schmerzhaft verlaufende Thrombose einer perianalen Vene, die meist im Bereich des Analkanals oder der Hautfalten um den Anus auftritt. Die Prävalenz wird in klinischen Serien als selten bis …
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Misslungene sonstige Aborteinleitung (ICD‑10 O07.7) mit embolischer Komplikation Diagnostik & Therapie‑Standard
Misslungene sonstige oder nicht näher bezeichnete Aborteinleitung (ICD‑10 O84.9) beschreibt ein fehlgeschlagenes Verfahren zur Beendigung einer Schwangerschaft, bei dem weder die Art der Einleitung noch die Ursache weiter spezifiziert …
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Hirnvenenthrombose in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die zerebrale Venenthrombose (ZVT) ist ein seltener, aber potenziell lebensbedrohlicher Thrombusbildung im venösen System des Gehirns. In der Schwangerschaft steigt das Risiko aufgrund physiologischer Veränderungen des Gerinnungssystems, …
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Fetale Wachstumsretardierung (ICD‑10 O36.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fetale Wachstumsretardierung (FWR) bezeichnet ein signifikant vermindertes fetales Wachstum im Vergleich zu den altersentsprechenden Normwerten. Sie tritt in etwa 5–10 % aller Schwangerschaften auf und ist mit einer erhöhten Morbidität für …
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Hypertonie beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 P29.2)
Hypertonie beim Neugeborenen ist ein seltenes, aber klinisch bedeutsames Phänomen, das in der neonatologischen Praxis zunehmend erkannt wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen Prozentbereich und variiert je nach Definition und Messmethodik. …
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Polyglobulie beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 P61.1)
Polyglobulie beim Neugeborenen bezeichnet eine pathologische Erhöhung der Gesamthämoglobin‑ bzw. Hämatokritkonzentration bereits in den ersten Lebenstagen. Epidemiologische Studien zeigen, dass die Prävalenz je nach Definition zwischen 1 % …
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