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Seite 22 für „Frühe“
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Schulmedizin
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Severe Combined Immunodeficiency (SCID) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Severe Combined Immunodeficiency (SCID) bezeichnet eine heterogene Gruppe von monogenetisch bedingten Erkrankungen, die durch einen gravierenden Funktionsverlust beider lymphozytärer Linien – T‑Zellen und B‑Zellen – gekennzeichnet ist. Die …
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Kretinismus (E00) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kretinismus bezeichnet eine Gruppe von Entwicklungsstörungen, die durch schwere Schilddrüsenhormondefizienz in der frühen Kindheit entstehen. Historisch wird zwischen endemischem Kretinismus, der vor allem in jodarmen Regionen auftritt, …
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Gangrän bei Diabetes Typ 1 Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Gangrän bezeichnet das irreversible Absterben von Gewebe infolge einer akuten Durchblutungsstörung, häufig begleitend zu einer Infektion. Die Fournier‑Gangrän ist eine seltene, aber hochgradig lebensbedrohliche Form der nekrotisierenden …
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Albright-Osteodystrophie (E20.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Albright‑Osteodystrophie (hereditäre Osteodystrophie) ist eine seltene genetisch bedingte Störung des GNAS‑Locus, die zu einer gestörten Signaltransduktion über den G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor führt. Sie manifestiert sich durch eine …
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Eierstockerkrankheit (ICD‑10 E28) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Eierstockerkrankung, medizinisch als primäre Ovarialinsuffizienz (POI) bezeichnet, beschreibt das vorzeitige Versagen der Eierstöcke bei Frauen unter dem 40. Lebensjahr. Epidemiologisch betrifft sie etwa 1 % bis 2 % aller Frauen im …
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Testikuläre Dysfunktion (ICD‑10 E29) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die Erkrankungen der Hoden umfassen ein breites Spektrum von gutartigen bis malignen Prozessen, die sowohl funktionelle als auch strukturelle Konsequenzen für die männliche Reproduktion und das endokrine System haben. Epidemiologisch …
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Albinismus (E70.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Endokrinologie
Albinismus bezeichnet eine Gruppe erblich bedingter Störungen der Melaninproduktion, die zu einer ausgeprägten Hypopigmentierung von Haut, Haaren und Augen führen. Die Prävalenz variiert weltweit stark; in Populationen mit höherer Inzidenz …
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Hyperoxalurie (ICD‑10 E74.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperoxalurie bezeichnet eine übermäßige Ausscheidung von Oxalat im Urin, die primär durch genetische Defekte des Glyoxylat‑Stoffwechsels (primäre Hyperoxalurie) oder sekundär durch erhöhte oxalatreiche Nahrungsaufnahme bzw. malabsorptive …
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Sialolipidose (E75.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sialolipidose bezeichnet eine Gruppe von lysosomalen Speicherkrankheiten, bei denen es zu einer pathologischen Anreicherung von Sialyl‑Glykolipiden in den Zellen kommt. Die Störung ist selten und wird häufig im Rahmen von breiter gefassten …
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Mukolipidose (E77.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Mukolipidose, auch als neutrale Lipidspeicherkrankheit (Neutral Lipid Storage Disease, NLSD) bezeichnet, ist eine seltene autosomal rezessive Stoffwechselstörung, die durch intrazelluläre Ablagerungen von Triglyceriden in verschiedenen …
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Galaktosialidose (E77.1) Evidenzbasierte Übersicht für das Fachpersonal
Galaktosialidose ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung, die durch einen Defekt des Galaktosialid‑Transporters (SLC35A2) gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird in europäischen Populationen auf etwa 1 : 100 000 …
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Hereditäres Zinkmangelsyndrom (E83.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das hereditäre Zinkmangelsyndrom (HZMS) ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Störung des zinkabhängigen Metallothionein‑Transporters, die zu chronisch erniedrigten Serumzinkspiegeln führt. Epidemiologische Daten aus europäischen …
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Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard bei Demenz (ICD‑10 F05.1)
Demenz bezeichnet ein heterogenes Syndrom gekennzeichneter kognitiver Defizite, das die Alltagsfunktion nachhaltig beeinträchtigt und nicht durch delirante Zustände erklärt werden kann. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter stark an; in …
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Nicorette (Nikotin-Ersatztherapie) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (F17.2)
Nicotine‑Replacement‑Therapie (NRT) ist ein etabliertes Verfahren zur Unterstützung der Raucherentwöhnung, das die Entzugssymptome durch kontrollierte Zufuhr von Nikotin reduziert. In Deutschland und Europa stellt Tabakkonsum nach wie vor …
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Hebephrene Schizophrenie (F20.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die hebephrene Schizophrenie ist eine Unterform der Schizophrenie, die durch einen frühen Beginn im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter sowie durch stark desorganisierte Denk‑ und Verhaltensmuster gekennzeichnet ist. Epidemiologisch macht …
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Postschizophrene Depression (ICD‑10 F20.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Postschizophile Depression bezeichnet eine depressive Episode, die im Anschluss an einen schizophrenen Schub auftritt. Sie ist epidemiologisch relevant, weil ein signifikanter Teil der Patienten mit Schizophrenie im Verlauf ihrer …
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Paranoide Psychose (ICD‑10 F23.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paranoide Psychosen sind schwere psychotische Störungen, die durch ausgeprägte Wahnvorstellungen und Misstrauen gekennzeichnet sind. Sie treten sowohl im Rahmen primärer Schizophreniespektren als auch sekundär nach pharmakologischen …
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Hypomanie (ICD‑10 F30.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypomanie bezeichnet einen milderen manischen Zustand, der durch gesteigerte Stimmung, erhöhtes Aktivitätsniveau und reduzierte Schlafbedürfnisse gekennzeichnet ist, ohne die gravierenden Funktionsbeeinträchtigungen einer vollen Manie zu …
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Manische Episode (ICD‑10 F30.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine manische Episode ist ein charakteristisches klinisches Bild einer ausgeprägten Stimmungserhöhung oder Reizbarkeit, die mindestens eine Woche andauert und mit gesteigerten Aktivitäten, vermindertem Schlafbedarf sowie einem erhöhten …
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Psychogene Amnesie (F44.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Psychogene Amnesie bezeichnet ein plötzliches, meist abrupt auftretendes Gedächtnisdefizit, das primär psychischer Ätiologie zugeordnet wird und nicht durch strukturelle Hirnschädigungen erklärt werden kann. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Parasomnie (F51.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Parasomnien umfassen eine heterogene Gruppe von Schlafstörungen, die durch abnormalen motorischen oder sensorischen Aktivitäten während des Schlafs gekennzeichnet sind. Sie treten vorwiegend im REM‑Schlaf (z. B. …
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Frigidität (F52.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Frigidity bezeichnet ein anhaltendes sexuelles Funktionsdefizit bei Frauen, das sich durch fehlende oder stark verminderte sexuelle Erregung und Lust äußert, ohne dass organische Ursachen vorliegen. Historisch wurde der Begriff in den …
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Erektile Dysfunktion (ICD‑10 F52.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet die wiederholte Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und beträgt in Studien bei Männern über …
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Histrionische Persönlichkeitsstörung (F60.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die histrionische Persönlichkeitsstörung (HPD) ist eine tiefgreifende, anhaltende Störung der emotionalen Regulation und zwischenmenschlichen Interaktion, die durch ein übersteigertes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Bestätigung …
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Persönlichkeitswandel (F62) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Persönlichkeitswandel bezeichnet eine signifikante und anhaltende Veränderung der charakteristischen Persönlichkeitsmerkmale einer Person, die über das übliche Ausmaß normaler Entwicklung oder situativer Anpassungen hinausgeht. In den …
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Geschlechtsdysphorie im Kindes‑ und Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 F64.2)
Geschlechtsdysphorie im Kindes‑ und Jugendalter bezeichnet das anhaltende Unbehagen oder die Belastung, die aus einer Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und dem erlebten eigenen Geschlecht resultiert. Die …
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Transsexualismus (ICD‑10 F66.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität stellen zentrale Dimensionen der menschlichen Diversität dar. In den geprüften Quellen wird insbesondere das Phänomen der Geschlechtsdysphorie (Gender Dysphoria) behandelt, …
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Wernicke-Aphasie Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Wernicke‑Aphasie ist eine rezeptive Sprachstörung, die durch Schädigung des posterioren superioren Temporallappens entsteht und typischerweise im Kontext eines zerebrovaskulären Insults auftritt. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Bindungsstörung (F94.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Bindungsstörung bezeichnet ein pathologisches Muster gestörter emotionaler Bindungen, das sich in der frühen Kindheit entwickelt und langfristige psychische sowie soziale Funktionsbeeinträchtigungen nach sich ziehen kann. Epidemiologische …
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Stottern (F98.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stottern (Flüssigkeitsstörung der Sprache) ist gekennzeichnet durch wiederholte oder verlängerte Laut- und Silbenproduktionen, Blockaden sowie sichtbare Anspannungen im Sprechvorgang. Epidemiologische Daten zeigen, dass Stottern vorwiegend …
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