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Schulmedizin
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Retinopathie der Frühgeborenen (ROP) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Retinopathie der Frühgeborenen (ROP) ist eine vaskuläre Netzhauterkrankung, die bei vorzeitig geborenen Säuglingen auftreten kann. Sie entsteht durch eine gestörte physiologische Gefäßentwicklung der Retina infolge von frühzeitiger Geburt …
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Binokulare Störungen (H53.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Binokularstörungen umfassen ein heterogenes Spektrum von Fehlstellungen und Funktionsdefiziten des binokulären Sehsystems, die zu einer gestörten Fusion, reduzierter Stereopsis und häufig begleitenden Beschwerden wie Kopfschmerzen oder …
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Botulinumtoxin bei Hypersalivation Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (K11.7)
Hypersalivation, medizinisch als Sialorrhoe bezeichnet, ist ein pathologisches Übermaß an Speichelproduktion oder eine gestörte orale Kontrolle des Speichelausflusses. Sie tritt häufig bei neurologischen Erkrankungen wie amyotropher …
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Delir bei geriatrischen Patienten Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 F05)
Delir ist ein akutes neuropsychiatrisches Syndrom, das durch eine gestörte Aufmerksamkeit, Desorientierung und Schwankungen im Bewusstseinsgrad gekennzeichnet ist. Die Prävalenz ist besonders hoch bei hospitalisierten älteren Patienten …
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Rattenbissfieber (A25) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Rattenbissfieber ist eine seltene zoonotische Infektion, die durch den Bakterienstamm Streptobacillus moniliformis ausgelöst wird und typischerweise nach Kontakt mit Nagetieren – insbesondere Ratten – auftritt. Die epidemiologische Lage …
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Rocky‑Mountain‑Fleckfieber (A77.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Rocky‑Mountain‑Fleckfieber ist eine durch Rickettsia rickettsii verursachte Rickettsiose, die vorwiegend in den bergigen Regionen Nordamerikas vorkommt. Die Erkrankung gehört zu den fleckfieberartigen Rickettsiosen und zeichnet sich durch …
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Ewing‑Sarkom (ICD‑10 C41.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Ewing‑Sarkom ist ein hochgradig malignes Rundzelltumor‑Gesamtspektrum, das vorwiegend im Kindes- und Jugendalter auftritt. Es gehört zur Gruppe der kleinzelligen Tumoren des Knochen‑ bzw. Weichteilgewebes und zeichnet sich durch …
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Malignes Lymphom (C85.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Malignes Lymphom bezeichnet eine heterogene Gruppe von B‑ und T‑Zell‑Neoplasien des lymphatischen Systems, die nach dem WHO-Klassifikationsschema in Hodgkin‑Lymphome und nicht‑Hodgkin‑Lymphome (NHL) unterteilt werden. In Deutschland liegt …
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Dysgammaglobulinämie (ICD‑10 D80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Dysgammaglobulinämie bezeichnet eine heterogene Gruppe von Immundefekten, bei denen die Gesamtkonzentration oder das Muster der Serum‑Immunglobuline (IgG, IgA, IgM) gestört ist, ohne dass ein klassisches Antikörperdefizit vorliegt. …
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Hyper-IgM‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (D80.5)
Das Hyper‑IgM‑Syndrom (HIGM) ist eine Gruppe primärer Immundefekte, die durch einen gestörten Klassenwechsel der Immunglobuline gekennzeichnet sind und zu persistierend erhöhten IgM-Spiegeln bei gleichzeitig niedrigen IgG- und …
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Albright-Osteodystrophie (E20.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Albright‑Osteodystrophie (hereditäre Osteodystrophie) ist eine seltene genetisch bedingte Störung des GNAS‑Locus, die zu einer gestörten Signaltransduktion über den G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor führt. Sie manifestiert sich durch eine …
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Tyrosinämie Typ I (E70.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tyrosinämie Typ I ist eine autosomal-rezessiv vererbte Störung des Tyrosinstoffwechsels, die durch einen Defekt im Enzym Fumarylacetoacetat-Hydrolase (FAH) verursacht wird. Die Erkrankung tritt weltweit selten auf; in Europa liegt die …
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Adrenoleukodystrophie (E71.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Adrenoleukodystrophie (ALD) ist eine X‑chromosomal vererbte Stoffwechselerkrankung, die durch einen Defekt im ABCD1‑Gen bedingt ist und zu einer gestörten Peroxisomenfunktion führt. Dadurch akkumulieren sehr lange Ketten‑VLCFA (very long …
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Hyperammonämie (ICD‑10 E72.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hyperammonämie bezeichnet einen pathologisch erhöhten Ammoniakspiegel im Blut, der vor allem durch gestörte Leberfunktion oder Störungen des Harnstoffzyklus entsteht. Epidemiologisch ist die Prävalenz schwer zu quantifizieren, da sie …
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Lysosomale Speicherkrankheiten (ICD‑10 E75) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Lysosomale Speicherkrankheiten (LSD) bilden eine heterogene Gruppe von seltenen Erbkrankheiten, die durch einen Defekt im lysosomalen Abbau von Substraten entstehen. Die Prävalenz variiert stark zwischen den einzelnen Erkrankungen; …
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Dysproteinämie (ICD‑10 E88.09) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Dysproteinämie bezeichnet das Vorhandensein abnormer Proteine im Serum, die nicht dem üblichen Profil von Albumin und den regulären Globulinklassen entsprechen. Historisch wurde sie zunächst bei rheumatischen Erkrankungen beschrieben, …
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Enzymdefekt (ICD‑10 E88.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Enzymdefekt bezeichnet die fehlende oder reduzierte Aktivität eines spezifischen Stoffwechsel‑Enzyms, häufig infolge einer monogenetisch vererbten Mutation. In der klinischen Praxis treten solche Defekte vor allem bei erblichen …
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Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard bei Demenz (ICD‑10 F05.1)
Demenz bezeichnet ein heterogenes Syndrom gekennzeichneter kognitiver Defizite, das die Alltagsfunktion nachhaltig beeinträchtigt und nicht durch delirante Zustände erklärt werden kann. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter stark an; in …
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Hirnorganisches Syndrom (F06.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das hirnorganische Syndrom bezeichnet ein klinisches Bild, das durch organisch bedingte Funktionsstörungen des Gehirns entsteht und sich in einer Kombination aus kognitiven, affektiven und psychomotorischen Symptomen äußert. In den …
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Alkoholintoxikation (ICD‑10 F10.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Alkoholvergiftung bezeichnet die akute toxische Wirkung von Ethanol auf den Organismus nach einer übermäßigen Einnahme, die zu klinisch relevanten Störungen der Vitalfunktionen führt. In Deutschland liegt die Prävalenz schwerer …
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Alkoholhalluzinose (F10.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Alkoholhalluzinose bezeichnet ein akutes psychotisches Syndrom, das im Zusammenhang mit starkem Alkoholkonsum oder Alkoholentzug auftritt. Sie ist durch visuelle und auditorische Halluzinationen gekennzeichnet, häufig begleitet von …
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Agitated Emergence bei Substanzgebrauch Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Agitated emergence beschreibt das Auftreten von Unruhe, motorischer Erregung und psychomotorischen Symptomen unmittelbar nach dem Aufwachen aus einer Allgemeinanästhesie. Die Inzidenz ist besonders bei älteren Patienten und nach komplexen …
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Fregoli‑Syndrom (ICD‑10 F22) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Fregoli‑Syndrom gehört zu den delusionalen Missidentifikationssyndromen (DMS) und ist durch die feste, nicht korrigierbare Überzeugung gekennzeichnet, dass fremde Personen in Wirklichkeit wiederkehrende Bekannte oder Verwandte seien, …
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Endogene Depression (F33.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der interne neurobiologische Dysregulationen im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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Cardiophobie (F45.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Cardiophobie bezeichnet die übersteigerte Angst vor Herzschlag, Palpitationen oder kardialen Ereignissen. Sie gehört zu den somatoformen bzw. angstbezogenen Störungen und kann zu erheblichem Leidensdruck sowie funktionellen Einschränkungen …
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Binge‑Eating‑Störung (ICD‑10 F50.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Binge‑Eating‑Störung (BED) ist gekennzeichnet durch wiederholte Episoden von unkontrolliertem, übermäßigem Essen ohne anschließende kompensatorische Verhaltensweisen. Epidemiologische Daten zeigen eine Prävalenz von etwa 1–3 % in der …
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Vermeidend-restriktive Essstörung (ICD‑10 F50.82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard Stufe 2
Die vermeidend-restriktive Ernährungsstörung (Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder, ARFID) ist gekennzeichnet durch ein anhaltendes Muster von Nahrungsaufnahmevermeidung oder -einschränkung, das zu signifikanten gesundheitlichen …
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Parasomnie (F51.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Parasomnien umfassen eine heterogene Gruppe von Schlafstörungen, die durch ungewöhnliche Verhaltensweisen oder Erlebnisse während des Schlafes gekennzeichnet sind und nicht primär auf physiologische Atmungs- oder Herz-Kreislauf-Störungen …
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Paranoide Persönlichkeitsstörung (F60.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die paranoide Persönlichkeitsstörung (PPD) ist eine tiefgreifende und dauerhafte Störung des Denkens, Fühlens und Verhaltens, die durch ein übersteigertes Misstrauen und Verdächtigen gegenüber anderen gekennzeichnet ist. Sie gehört zu den …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung (F60.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung (EIPS), im ICD‑10 unter F60.3 klassifiziert, ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster von Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstbild und Affektivität sowie …
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