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Schulmedizin
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Sklerodermie (L94.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sklerodermie ist eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, die durch pathologische Fibrose der Haut und häufig auch innerer Organe gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im europäischen Raum bei etwa 20‑30 Fällen pro Million …
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Sklerodaktylie (L94.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sklerodaktylie bezeichnet die pathologische Verhärtung und Fibrose der Haut an Fingern und Zehen, häufig im Kontext eines systemischen Sklerodermas, kann jedoch auch isoliert auftreten. Die Prävalenz ist gering; epidemiologische Daten aus …
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Morbus Reiter (Reactive Arthritis) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Morbus Reiter, heute häufig als reaktive Arthritis bezeichnet, ist eine entzündliche Erkrankung des Bewegungsapparates, die im Kontext einer vorausgegangenen Infektion an den Harn- oder Gastrointestinaltrakten auftritt. Die Prävalenz liegt …
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Polyarthritis (M06.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Polyarthritis bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von Arthritis in mehreren Gelenken. Sie ist ein zentrales Merkmal verschiedener entzündlicher rheumatischer Erkrankungen, insbesondere der rheumatoiden Arthritis (RA). Epidemiologisch …
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Polyarthritis (M13.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Polyarthritis bezeichnet das gleichzeitige Auftreten entzündlicher Arthritis an mehreren Gelenken. Sie ist ein zentrales Merkmal verschiedener systemischer rheumatischer Erkrankungen, insbesondere der rheumatoiden Arthritis, kann aber auch …
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Polymyositis (M33.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard
Polymyositis ist eine idiopathische entzündliche Myopathie, die primär die Skelettmuskulatur betrifft und zu proximaler Muskelschwäche führt. Sie gehört zusammen mit Dermatomyositis zu den klassischen inflammatorischen Myopathien. Die …
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Ganglion (M67.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ganglien sind periphere Nervenzellkörperansammlungen, die als Schaltstellen im autonomen und sensorischen Nervensystem fungieren. Sie können sowohl primär durch autoimmune Prozesse (autoimmune autonome Ganglionopathie) als auch sekundär …
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Gardaasil bei N89.3 Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Gardasil ist ein quadrivalenter prophylaktischer Impfstoff gegen die humanen Papillomaviren (HPV) Typ 6, 11, 16 und 18. Er wird primär zur Prävention von anogenitalen Karzinomen sowie benignen Läsionen wie Genitalwarzen eingesetzt. Die …
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Rhesus‑Inkompatibilität bei Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (P55.0)
Rhesus‑Inkompatibilität bezeichnet die immunologische Konfrontation zwischen einer Rh‑negativen Mutter und einem Rh‑positiven Fetus, wobei maternale IgG‑Anti‑D‑Antikörper über die Plazenta in den fetalen Kreislauf gelangen. Epidemiologisch …
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Alloimmun-Thrombozytopenie bei Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Alloimmun‑Thrombozytopenie bezeichnet eine immunvermittelte Reduktion der Thrombozytenzahl, die durch Antikörper gegen transfundierte Blutplättchen ausgelöst wird. Sie tritt vor allem bei Patienten mit wiederholter Plättchentransfusion, …
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Hydrops fetalis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hydrops fetalis bezeichnet die pathologische Ansammlung von Flüssigkeit in mindestens zwei Kompartimenten des Fötus (z. B. Pleura, Perikard, Bauchhöhle oder subkutan). Die Prävalenz liegt bei etwa 1–3 pro 10 000 Lebendgeburten; die …
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Dysmetrie (ICD‑10 R27) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Dysmetrie bezeichnet die Unfähigkeit, zielgerichtete Bewegungen mit korrekter Amplitude auszuführen, sodass Überschießen oder Unterschreiten des Zieles entsteht. Sie ist ein klassisches Zeichen cerebellärer Störungen und findet sich bei …
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Transfusionszwischenfall (ICD‑10 T80) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Orthopädie
Ein Transfusionszwischenfall bezeichnet jede unerwünschte Reaktion oder jedes Ereignis im Zusammenhang mit der Verabreichung von Blutprodukten, das zu einer potenziellen Gefährdung des Empfängers führen kann. Epidemiologische Daten aus …
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Transplantatabstoßung (T86) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Transplantatabstoßung bezeichnet die immunologisch vermittelte Schädigung eines transplantierten Organs oder Gewebes durch den Empfänger. Sie ist eine der häufigsten Komplikationen nach allen Arten von Transplantationen, insbesondere bei …
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Larva currens Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Larva currens ist eine kutane Manifestation einer starkenyloid‑Infektion, die durch das Larvenstadium von Strongyloides stercoralis verursacht wird. Sie tritt vorwiegend bei Personen aus tropischen und subtropischen Endemiegebieten sowie …
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Inflammatorische Myopathien (ICD‑10 G72.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Inflammatorische Myopathien (IIM) umfassen eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, die durch entzündliche Prozesse in der Skelettmuskulatur gekennzeichnet sind. Zu den wichtigsten Subformen zählen Dermatomyositis, Polymyositis …
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Hurthle‑Zell‑Karzinom (C73.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hurthle‑Zellen, auch als onkocytoide Zellen bezeichnet, sind eosinophile, mitochondriereich vermehrte Thyreozyten, die in verschiedenen thyroidologischen Kontexten auftreten. Sie finden sich sowohl in benignen Prozessen wie der …
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Acrodermatitis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 L30.8)
Acrodermatitis bezeichnet entzündliche Hautveränderungen, die insbesondere an den Extremitäten auftreten können. In der Dermatologie wird häufig die Form acrodermatitis chronica atrophicans (ACA) diskutiert, welche als späte Manifestation …
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Alopecia totalis (L63.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Alopecia totalis bezeichnet das vollständige Ausfallen der Kopfhaare bei Patienten mit Alopecia areata. Die Prävalenz liegt im Bereich von wenigen Promille der Allgemeinbevölkerung, wobei ein höheres Auftreten bei jüngeren Erwachsenen und …
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Alopecia universalis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (L63.1)
Alopecia universalis (AU) stellt die schwerste klinische Ausprägung der Alopecia areata dar und ist durch einen kompletten Haarverlust am gesamten Körper gekennzeichnet, einschließlich Kopfhaut, Augenbrauen, Wimpern und Körperbehaarung. …
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Urtikaria‑Vaskulitis (ICD‑10 L95.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Urtikaria‑Vaskulitis ist eine seltene Form der kutanen Leukocytoklastischen Vaskulitis, die durch hämorrhagische Entzündungen kleiner Gefäße gekennzeichnet ist und klinisch mit urtikarialen Läsionen einhergeht. Die Prävalenz liegt deutlich …
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Acquired hemolytic anemia (D59) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Acquired hemolytic anemia (AHA) bezeichnet eine Gruppe von hämolytischen Anämien, die nach der Geburt erworben werden und nicht durch erbliche Defekte des Erythrozytenmembrans bedingt sind. Die Prävalenz ist im Vergleich zu erblichen …
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Neurozystizerkose (B69.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Neurozystischerkerose (NC) ist die häufigste infektiöse Erkrankung des Zentralnervensystems in Endemiegebieten, verursacht durch das Larvenstadium des Schweinebandwurms Taenia solium. Die Prävalenz variiert stark zwischen Regionen mit …
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Kongenitaler Zytomegalievirus (CMV) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die kongenitale Zytomegalievirus‑Infektion (cCMV) ist die häufigste angeborene Virusinfektion weltweit und stellt eine bedeutende Ursache für neurologische Fehlentwicklungen, Hörverlust und andere langfristige Morbiditäten dar. Die …
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Rickettsiose (ICD‑10 A75) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Rickettsiosen sind durch obligat intrazelluläre Gram‑negative Bakterien der Gattung Rickettsia verursachten zoonotischen Infektionen, die vorwiegend über arthropodale Vektoren wie Zecken, Flöhe und Milben übertragen werden. Die …
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Disseminierte Coccidioidomycosis Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Disseminierte Coccidioidomykose ist die systemische Form einer Infektion mit Coccidioides spp., den dimorphen Pilzen, die in ariden Regionen Nord- und Südamerikas endemisch sind. Nach der Erstinfektion kann das Pathogen über die Blutbahn …
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Immunoproliferative Immunglobulinstörungen Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (D89)
Immunoproliferative Immunoglobulinstörungen (IPI) umfassen eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen klonale B‑Zell‑ bzw. Plasmazellpopulationen abnorme Immunglobuline produzieren. Historisch wurden sie anhand struktureller …
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Autoimmune Enzephalitis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Autoimmune Enzephalitis (AE) bezeichnet eine heterogene Gruppe entzündlicher Hirnerkrankungen, die durch autoaktive Antikörper gegen neuronale Zelloberflächen‑ oder intrazelluläre Zielstrukturen ausgelöst werden. Die Inzidenz liegt im …
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Granulomatöse Hepatitis (K75.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Granulomatöse Hepatitis bezeichnet eine entzündliche Lebererkrankung, bei der sich mikroskopisch Granulome im Parenchym bilden. Die Erkrankung ist selten und wird häufig sekundär zu Infektionen (z. B. Mykobakterien), systemischen …
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Makrozytäre Anämie (ICD‑10 D52.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Macrozytäre Anämien sind durch ein vermehrtes Auftreten von erythrozytären Makrozellen (MCV > 100 fl) gekennzeichnet und umfassen vor allem megaloblastische Formen, die aus einer gestörten DNA‑Synthese resultieren. Die Prävalenz steigt mit …
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