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Schulmedizin
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Small for Gestational Age (SGA) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Small for Gestational Age (SGA) bezeichnet Neugeborene, deren Geburtsgewicht unter der 10‑Perzentile für das jeweilige Schwangerschaftsalter liegt bzw. die ein Gewicht von weniger als dem 2‑Standardabweichungswert einer Referenzpopulation …
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Herpes gestationis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O26.4)
Herpes gestationis (auch Pemphigoid gestationis genannt) ist eine seltene autoimmun vermittelte bullöse Dermatitis, die typischerweise im zweiten Trimester der Schwangerschaft auftritt und nach der Entbindung häufig remittiert. Die …
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Myeloproliferative Neoplasien JAK2-Mutation: Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Myeloproliferative Neoplasien (MPN) sind eine heterogene Gruppe klonaler hämatopoetischer Erkrankungen, die durch eine überschießende Produktion reifer Blutzellen gekennzeichnet ist. Die JAK2‑V617F‑Mutation stellt den häufigsten …
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Gestationshypertonie (ICD‑10 O13) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Gestationshypertonie bezeichnet einen de novo auftretenden Blutdruckanstieg ab der 20. Schwangerschaftswoche ohne Vorliegen einer chronischen Hypertonie. Sie betrifft etwa 5–10 % aller Schwangeren und stellt eine bedeutende Ursache für …
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Tod infolge direkt gestationsbedingter Ursachen nach >42 Tagen bis <1 Jahr (ICD‑10 O96.0) Diagnostik & Therapie‑Standard
Der Tod von Müttern infolge direkt gestationsbedingter Komplikationen kann auch nach der üblichen 42‑Tage‑Frist bis zu einem Jahr postpartum auftreten. Solche späten Mortalitätsfälle resultieren häufig aus persistierenden oder erst spät …
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Tod nach Entbindung wegen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen (O96.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Begriff „Tod infolge nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen nach mehr als 42 Tagen bis unter einem Jahr nach der Entbindung“ fasst Fälle zusammen, bei denen die Mortalität im ersten postpartalen Jahr auf eine unklare, …
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Tod an den Folgen direkt gestationsbedingter Ursachen (ICD‑10 O97.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Tod an den Folgen direkt gestationsbedingter Ursachen umfasst mortalitätsrelevante Komplikationen, die unmittelbar aus der Schwangerschaft resultieren und nicht sekundär durch andere Erkrankungen ausgelöst werden. Zu den häufigsten …
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Tod an den Folgen indirekt gestationsbedingter Ursachen (ICD‑10 O97.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Tod an den Folgen indirekt gestationsbedingter Ursachen bezeichnet Mortalität, die nicht durch direkte obstetrische Komplikationen (wie Blutungen oder Präeklampsie) verursacht wird, sondern durch Erkrankungen, deren Auftreten oder …
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Tod an den Folgen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen (ICD‑10 O97.9) Diagnostik & Therapie‑Standard
Der Begriff „Tod an den Folgen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen“ fasst intrauterine Fruchttode (IUFD) zusammen, bei denen trotz umfassender Untersuchung keine eindeutige Ätiologie ermittelt werden kann. In europäischen …
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Kleinstgeborene im Vergleich zum Gestationsalter Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 P05.1)
Das Gestationsalter zu kleine Neugeborene (frühgeborene Säuglinge) stellen eine bedeutende klinische Herausforderung dar, da sie ein erhöhtes Risiko für pulmonale, neurologische und gastrointestinale Komplikationen aufweisen. …
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Sonstige für das Gestationsalter zu schwere Neugeborene (ICD‑10 P08.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neugeborene, die im Vergleich zum erwarteten Gestationsalter ein übermäßiges Körpergewicht aufweisen, gelten als „large for gestational age“ (LGA). Sie stellen einen relevanten Risikofaktor für perinatale Komplikationen sowie für …
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Sterbefall in der Gestationsperiode Ursachen, Diagnostik & Management
Der Sterbefall während der Gestationsperiode, bei dem trotz umfassender Untersuchung keine eindeutige Ursache ermittelt werden kann, wird als „nicht näher bezeichneter Stillbirth“ klassifiziert. In hochentwickelten Gesundheitssystemen …
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Gestationsbedingte Todesursachen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Gestationsbedingte Ursachen für den Tod umfassen infektiöse, immunologische und thrombotische Komplikationen, die im Verlauf der Schwangerschaft zu fetalem oder neonatalem Mortalitätsrisiko führen. Zu den häufigsten beitragenden Faktoren …
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Tod nach indirekt gestationsbedingten Ursachen (O96.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Tod infolge indirekt gestationsbedingter Ursachen nach mehr als 42 Tagen bis unter einem Jahr nach der Entbindung umfasst Pathologien, die nicht unmittelbar während des Geburtsvorgangs auftreten, jedoch im Kontext der Schwangerschaft …
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Gestationsdiabetes neonatales Syndrom P70.0: Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Kinder von Müttern mit gestationsbedingtem Diabetes mellitus (GDM) stellen eine spezielle neonatologische Risikogruppe dar. Die Prävalenz von GDM liegt in Deutschland bei etwa 5 % aller Schwangerschaften, wodurch jährlich mehrere tausend …
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Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (N98.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS) ist eine iatrogen induzierte Komplikation der assistierten Reproduktion, insbesondere nach gonadotropinbasierter Ovulationsinduktion und In‑Vitro-Fertilisation. Epidemiologisch tritt das …
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Intrauterine Wachstumsretardierung (IUGR) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Intrauterine Wachstumsretardierung (IUGR) bezeichnet eine pathologische Reduktion des fetalen Wachstums im Vergleich zu den altersentsprechenden Referenzwerten. Epidemiologisch tritt IUGR in etwa 5–10 % aller Schwangerschaften auf und ist …
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Transient Hypertension of Pregnancy (O13.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Transient hypertension of pregnancy (THP) bezeichnet eine vorübergehende Erhöhung des Blutdrucks, die während der Schwangerschaft auftritt und nach kurzer Zeit wieder abklingt, ohne dass ein chronisches hypertensives Geschehen etabliert …
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MODY (Monogenetischer Diabetes) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
MODY (Maturity‑Onset Diabetes of the Young) bezeichnet eine heterogene Gruppe monogenetischer Diabetesformen, die durch einzelne Genmutationen verursacht werden und typischerweise in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter auftreten. …
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Multiple Endokrine Neoplasie (MEN 1 & 2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Multiple endokrine Neoplasie (MEN) umfasst zwei autosomal-dominante Syndromformen, MEN‑1 und MEN‑2, die durch germline Mutationen in den Genen MEN1, RET bzw. VHL gekennzeichnet sind. Die Prävalenz liegt im Bereich von 1 : 30.000 bis 1 : …
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BRCA1/2‑Mutation Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Z15.0)
BRCA1‑ und BRCA2‑Mutationen sind hoch penetrante erblich bedingte Varianten, die das Risiko für Mammakarzinome sowie seröse Ovarialkarzinome signifikant erhöhen. In Deutschland wird die Prävalenz von pathogenen BRCA‑Varianten in der …
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Hyperkoagulabilität Thrombophilie‑Screening (ICD‑10 D68.5) – Diagnostik & Therapie‑Standard
Hyperkoagulabilität bezeichnet ein erhöhtes thrombotisches Potential des Blutes, das zu venösen oder arteriellen Thrombosen führen kann. Epidemiologisch wird die Prävalenz von erworbener und erblicher Thrombophilie in der …
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Polyzythämie vera Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (D45)
Polyzythämie vera ist ein klonales Myeloproliferationssyndrom, das durch eine autonome Überproduktion roter Blutkörperchen gekennzeichnet ist. Die Erkrankung tritt überwiegend im mittleren Lebensalter auf und weist eine leichte männliche …
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Hereditäre Sphärozytose (ICD‑10 D58.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hereditäre Sphärozytose (HS) ist eine autosomal-dominante hämolytische Anämie, die durch strukturelle Defekte der roten Blutkörperchenmembran verursacht wird und zu kugelförmigen Erythrozyten führt. Die Prävalenz in europäischen …
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Diagnostik und Therapie‑Standard von malignen Lippen‑Neoplasien (ICD‑10 C00)
Tumoren stellen eine heterogene Gruppe von Neoplasien dar, die sowohl benign als auch malign sein können. Die epidemiologische Belastung variiert stark nach Tumortyp, Lokalisation und Altersgruppe. In der klinischen Praxis ist die …
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Severe Combined Immunodeficiency (SCID) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Severe Combined Immunodeficiency (SCID) bezeichnet eine heterogene Gruppe von monogenetisch bedingten Erkrankungen, die durch einen gravierenden Funktionsverlust beider lymphozytärer Linien – T‑Zellen und B‑Zellen – gekennzeichnet ist. Die …
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Hereditäres Angioödem (D84.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hereditäres Angioödem (HAE) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch einen funktionellen Mangel des C1‑Inhibitors im Komplement- und Kallikrein-System gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen …
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Albright-Osteodystrophie (E20.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Albright‑Osteodystrophie (hereditäre Osteodystrophie) ist eine seltene genetisch bedingte Störung des GNAS‑Locus, die zu einer gestörten Signaltransduktion über den G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor führt. Sie manifestiert sich durch eine …
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Mukolipidose (E77.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Mukolipidose, auch als neutrale Lipidspeicherkrankheit (Neutral Lipid Storage Disease, NLSD) bezeichnet, ist eine seltene autosomal rezessive Stoffwechselstörung, die durch intrazelluläre Ablagerungen von Triglyceriden in verschiedenen …
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Porphyria variegata (E80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Porphyria variegata (auch als kutane Porphyrie oder Varietätenporphyrie bezeichnet) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Störung des Häm‑Biosynthesewegs, die durch eine partielle Enzymdefizienz der Uroporphyrinogen‑Dekarboxylase …
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